Die Macher sind gefragt

Sprechblase. Warum Arbeitnehmer auch Arbeitgeber sind.

(c) Die Presse (Clemens Fabry)

Früher war alles hierarchisch und direktiv: Die Gönnerhaften gaben Arbeit, die Bedürftigen nahmen sie – sehr altmodisch. Und heute? Menschen sind emanzipiert, sie begegnen einander auf Augenhöhe – sehr modern.

Begrifflich hat sich hingegen nichts verändert. Es gibt weiter (Achtung: Sprechblase!) Arbeitgeber und -nehmer. Zweitere führen die Arbeit(saufträge) hoffentlich auch ordentlich aus.

Klar, es gibt auch heute Menschen mit bahnbrechenden Ideen und revolutionären Erfindungen, die Menschen Arbeit geben, weil sie allein nicht alle Apple-Computer zusammenschrauben oder Facebook vorantreiben können.

Meist sind es die sogenannten Arbeitnehmer, die selbst Arbeitgeber sind, weil sie Dinge innerhalb ihres Jobs forcieren. Weil sie Aufträge lukrieren, Produkte und Dienstleistungen weiterentwickeln. Damit wird ihre Forderung an die Politik, Arbeitsplätze zu schaffen, eine Forderung an sich selbst.

Generell gilt bei der Arbeit: Die Macher sind gefragt. Doch auch hier ist auf die Feinheiten zu achten: Nicht schlecht, wenn sie die Arbeit machen. Ganz schlecht hingegen, wenn sie jemandem Arbeit machen.

 

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