Viel gescheiter als vorher

Sprechblase Nr. 186. Warum selbst klare „Wordings“ oft verwirren.

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(c) Clemens Fabry

Es ist sinnvoll, dass sich Unternehmen überlegen, wie sie nach außen wirken wollen – Stichwort Corporate Identity. Schließlich wollen sie Kunden einheitliche Botschaften vermitteln – unabhängig davon, wo das Unternehmen sichtbar wird.
Vielen gelingt es, sich mit ihrem Corporate Design von der Konkurrenz abzuheben. Beim Thema – Achtung Sprechblase – Corporate Wording hingegen scheitern viele. Wordings (gibt es interne Sprachregelungen, die dieses Wort verbieten?) unterschiedlichster Unternehmen ähneln einander so erschreckend wie erstaunlich und verwenden dieselben Buzzwords und Phrasen.
Mit dem Unterschied, dass die jeweiligen Kommunikationsabteilungen Unterschiedliches damit meinen. Und interessierte Externe erst recht nicht verstehen, was gemeint ist. So gesehen sind sie nach dem Kontakt mit dem Wording nicht viel gescheiter als davor.

 

In den Sprechblasen spürt Michael Köttritsch, Leiter des Ressorts "Management & Karriere" in der "Presse", wöchentlich Worthülsen und Phrasen des Managersprechs auf und nach.

Die gesammelten Kolumnen finden Sie hier.

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