Ein Fieber geht um

Sprechblase Nr. 224. Warum es keine Impfung gegen Influencer gibt.

(c) Die Presse (Clemens Fabry)

Viele Unternehmen arbeiten fieberhaft daran, ihre Botschaften zu lancieren. Und setzen dabei auf Influencer: Menschen, die aufgrund ihrer starken Präsenz und ihres hohen Ansehens in sozialen Netzwerken Produkte und Dienstleistung testen und loben sollen. Wer also in Sachen Marketing mit Scheinwissen glänzen will, schlägt in der „Forbes“-Liste der Topinfluencer nach.

Doch die Influencer sind nicht mehr der letzte Schrei. Angesichts der großen Zahl an Followern gelten sie als tendenziell unglaubwürdig, weil sie für käuflich gehalten werden. Seltsam. Deshalb gilt alle Konzentration den Micro-Influencern. Sie sind nicht so bekannt und daher nicht so bestechlich, lautet die Logik. Auch seltsam.

Vielleicht kommen nach den Mikro- bald die Piko- oder Femto-Influencer. Wer weiß? Was hingegen sicher kommt, nein, schon da ist: die jüngste Influenzawelle.

 

 

In den Sprechblasen spürt Michael Köttritsch, Leiter des Ressorts "Management & Karriere" in der "Presse", wöchentlich Worthülsen und Phrasen des Managersprechs auf und nach.

Die gesammelten Kolumnen finden Sie hier.


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