Die anderen sind anders

Sprechblase Nr. 289. Warum „divers“ immer ein Thema sein muss.

(c) Die Presse (Clemens Fabry)

Ob man nur die Besten ins eigene (Arbeits-) Team aufnehmen soll oder doch primär die Richtigen, darüber lässt sich streiten. Im Idealfall sind die Richtigen auch die Besten.

Am besten für den (wirtschaftlichen) Erfolg ist, das Team möglichst – Achtung, Sprechblase – „divers“ zusammenzustellen, belegen diverse Studien. Wer bei Diversität an unterschiedliche Geschlechter, Ethnien, kulturelle Hintergründe, Altersgruppen, Ausbildungen etc. denkt, liegt nicht schlecht, übersieht im Diversity-Hype aber möglicherweise ein Detail: Denn selbst in homogenen Teams kann niemand so fühlen, schmecken, riechen, sehen, hören und empfinden wie andere. Niemand exakt gleich denken, niemand identes Wissen haben. Und daher werden andere immer auch anders reagieren.

Wer das versteht und akzeptiert, respektiert: Die anderen sind immer anders – und ich bin es auch.

 

In den Sprechblasen spürt Michael Köttritsch, Leiter des Ressorts "Management & Karriere" in der "Presse", wöchentlich Worthülsen und Phrasen des Managersprechs auf und nach.

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