Kolumne

Abschalten ist unmöglich

Sprechblase Nr. 298. Warum „Workation“ für viele Menschen ein Segen sein könnte.

(c) Die Presse (Clemens Fabry)

Die Urlaubszeit ist für manche der blanke Horror. Zum Beispiel für jene Menschen, die sich gar nicht von ihrer Arbeit trennen können. Die am liebsten ihren Arbeitsplatz in den Urlaub mitnehmen würden. Ein merkwürdiges Bild: die Werkbank am Palmenstrand, der Schreibtisch dort, wo die Gletscher in den vergangenen Jahren davongeschmolzen sind.
Genau für jene gibt es jetzt eine Erlösung namens – Achtung, Sprechblase – Workation. Das ist die wunderbare Liaison von Arbeit (work) und Urlaub (vacation). Arbeit und Urlaub sind damit untrennbar miteinander verbunden. Und das nicht nur für ein, zwei, drei Wochen, sondern dauerhaft. Abschalten vom Alltag wird unmöglich.
Arbeiten, wo andere urlauben, klingt ja ganz fein. Besser als umgekehrt – das könnte schon ein wenig gewöhnungsbedürftig sein.

In den Sprechblasen spürt Michael Köttritsch, Leiter des Ressorts "Management & Karriere" in der "Presse", wöchentlich Worthülsen und Phrasen des Managersprechs auf und nach.

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