Lernen

Wenn das Handy einmal Pause macht

Zwei Brettspiele erklären Schülern die Wirtschaft.

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Jugendliche spielerisch über Lehrberufe informieren, ohne dass es kindisch herüberkommt. Das ist nicht trivial – überhaupt wenn es analog passieren soll. Aber es kann gelingen, wie das Bundesfinale von „Business Master“ und „Mint Master“ diese Woche in Linz mit rund 300 Teilnehmern zwischen elf und 18 Jahren zeigte. Die beiden Brettspiele sind eine Kombination aus „Monopoly“ und „Trivial Pursuit“, wobei anstelle von Straßen echte Unternehmen die Spielfelder besetzen und Fragen aus deren Umfeld zu beantworten sind.

Mittlerweile werden die Spiele, die samt begleitendem Unterrichtsmaterial kostenlos erhältlich sind (www.schoolgames.eu), an rund 1000 Schulen in Österreich eingesetzt. Praxisbezogenes Wissen aus realen Unternehmen und konkreten Berufen können so in den Unterricht integriert werden.

Beim Bundesfinale zeigten die besten Schulteams ihre Fähigkeiten in den Bereichen Wirtschaft, Mathematik, Information, Naturwissenschaften und Technik. „Jugendliche haben die Möglichkeit, spielerisch in Wirtschaftsthemen einzusteigen, Unternehmen kennenzulernen und den Lehrstoff zu wiederholen“, sagt Susanne Deschberger von der HAK Ried, die zwei der sechs Titel holte. „Der Wettbewerbscharakter gibt zusätzlich Motivation.“


[PHA2C]

("Die Presse", Print-Ausgabe, 25.05.2019)

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