Ein Traum wird wahr

Die Volksoper zeigt ein neues Stück: „Peter Pan“. Unsere Kinderreporterin war von der Generalprobe begeistert.

Auf dem Weg ins Nimmerland fliegen die Kinder am Big Ben vorbei.
Auf dem Weg ins Nimmerland fliegen die Kinder am Big Ben vorbei.
Auf dem Weg ins Nimmerland fliegen die Kinder am Big Ben vorbei. – Wr. Staatsballett/Ashley Taylor

Kennst du die Geschichte von Peter Pan? Der in Nimmerland lebt und nie erwachsen wird? An der Wiener Volksoper ist Peter Pan jetzt als Ballett zu sehen. Aber es ist kein klassisches Ballett mit Tutus und so: Die Tänzerinnen und Tänzer haben bunte Kostüme an und erzählen mit ihren Bewegungen (und fast ohne Worte) die Geschichte: Da wird geflogen und gesprungen, es werden Räder und Flickflacks geschlagen, es wird Flamenco und Breakdance getanzt sowie Pantomime gezeigt. Außerdem kommen Elemente des klassischen Balletts vor. Dazu gibt es natürlich die passende Musik – es ist Filmmusik, die das Volksopernorchester (Dirigent ist Wolfram Märtig) sehr mitreißend spielt.

Wie im Kino. Unsere Kinderreporterin Victoria (6) durfte bei der Generalprobe am Freitag dabei sein. Ihr hat „Peter Pan“ sehr gut gefallen – am allerbesten das überlebensgroße Krokodil, das am Schluss auf die Bühne kommt. „Zu Beginn glaubt man, dass man im Kino ist, da kommen viele Bilder auf einer großen Leinwand.“ Die Erfinderin des Stücks, Choreografin Vesna Orlic, arbeitet mit allen Mitteln, die das Musiktheater zu bieten hat: Es gibt Videozuspielungen, ein großes Piratenschiff, Flugszenen (die Tänzer hängen an Seilen), tickende Bomben, Explosionen, tolle Kostüme und vieles mehr. So werden die zwei Stunden nie langweilig. „Am meisten haben mich Wendy und Peter Pan beeindruckt“, sagt Victoria, „sie sehen aus wie Kinder und tanzen wirklich sehr gut.“ Mila Schmidt und Keisuke Nejime sind zwar keine Kinder mehr, sondern beide Tänzer des Wiener Staatsballetts, das für die Volksoper und für die Staatsoper tanzt, sehen aber sehr jung aus. Lustig ist auch der Gegenspieler der Kinder, Captain Hook. „Er hat statt eines Holzbeins einen Ballettschuh an und tanzt sehr lustig“, sagt die Sechsjährige. Anfangs nicht so beliebt ist die Fee Tinker Bell, die ja schließlich dafür sorgt, dass Wendy abgeschossen wird. Aber ganz verschwinden soll sie auch nicht. „Wir glauben an Feen!“, ruft Peter Pan mit Unterstützung der Kinder im Publikum.

Wusstestdu schon,dass . . .

. . . „Peter Pan“ in der Volksoper am 14., 18., 25. und 29. Mai sowie am 3., 17. und 27. Juni zu sehen ist? Kinder und Jugendliche bis zum 15. Geburtstag erhalten für alle Vorstellungen in der Volksoper 75 % Ermäßigung (maximal drei Kinder, in Begleitung eines Erwachsenen).


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("Die Presse", Print-Ausgabe, 12.05.2019)

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