Die Welt wird nicht schlechter, sondern immer besser

Krieg, Hunger, Krankheiten und Armut sind weniger geworden, weiß der US-Psychologe Steven Pinker und untermauert das mit Daten. Ein "Presse"-Gespräch über schädliche Religion und das Fatale an den düsteren Zukunftsvisionen.

REUTERS

Die Presse: In Ihrem weltweit beachteten Buch „Gewalt“ stellten Sie die Menschheitsgeschichte als Bewegung hin zu weniger Gewalt dar. In „Aufklärung jetzt“ demonstrieren Sie nun, dass sich das Leben seit der Aufklärung für die Menschen in allen wesentlichen Bereichen verbessert hat. Man könnte das für eine fast banale Erkenntnis halten . . .

Steven Pinker:
Das ist es nicht, denn viele Menschen sind sich wirklich nicht bewusst, dass Krieg, Hunger, Krankheiten, Armut weniger geworden sind. Sie glauben, dass es umgekehrt ist.

Ihr Buch ist auch eine Verteidigung der Ideale der Aufklärung und des säkularen Humanismus gegen Kulturpessimisten und Apokalyptiker. Glauben Sie nicht, dass auch düstere Zukunftsvisionen – wie etwa in puncto Klimawandel – zur Fortschrittsgeschichte beitragen?

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("Die Presse", Print-Ausgabe, 11.10.2018)

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