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Schlaf: Wie wir ihn sehen und warum wir ihn brauchen

Dossier Die Zeitumstellung ist angezählt, der Sinn des Schlafs wird immer klarer, sein Ruf ist dennoch lang nicht so schlecht gewesen. Von Judith Hecht, Norbert Mayer, Thomas Kramar, Rosa Schmidt-Vierthaler und Katrin Nussmayr.

Wir verschlafen gut ein Drittel unseres Lebens. Dass wir schlafen müssen, ist unumstritten, und vielleicht ist es dieser Zwangscharakter, der den Ruf des Schlafs schädigte. Wir wollen uns nicht gern bedrängen lassen, und mittlerweile haben wir auch die Mittel - nämlich Licht und Koffein - um den Schlaf in seine Schranken zu weisen. Hier die Oberhand zu behalten, deuten viele als Macht: Früher prahlten die Feldherrn, mit wie wenig Schlaf sie auskommen, heute die Politiker. Wer wenig schläft, um viel zu arbeiten, genießt immer noch Anerkennung.

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