Kampf um Burg Kreuzenstein

US-Sender ABC mischt in „The Quest“ Fantasy mit Reality.

Burg Kreuzenstein
Burg Kreuzenstein
© Bwag/Commons - Wikipedia

Wien. „Wenn ich einen Film sehe, verliebe ich mich in die Charaktere, die Helden. Man lebt in dieser Welt. Das haben wir einen Schritt weiter geführt“, sagt Rob Eric. Eric ist einer der Produzenten von „The Quest“, einem Format, mit dem der US-Sender ABC Fernsehneuland betritt: Als „Herr der Ringe“ trifft „Amazing Race“ (von beidem sind Produzenten an Bord) wird die Sendung beschrieben: Als eine Mischung aus Fantasy und Reality.

Premiere hat „The Quest“ am 31.Juli in den USA. Gedreht wurde, wie jetzt bekannt wurde, ein Gutteil in Österreich. Burg Kreuzenstein, jene mittelalterliche Ruine der Habsburger nördlich von Wien, die von 1874 bis 1906 im Auftrag von Johann Nepomuk Graf Wilczek als Schauburg neu aufgebaut wurde, hat eine Hauptrolle ergattert. Nicht zum ersten Mal – die Burg war schon oft Kulisse, zuletzt in „Der letzte Tempelritter“ oder Ken Folletts „Säulen der Erde“.

„The Quest“ spielt in einem „Land der Magie und Missgunst“ namens Everealm, „in dem mythische Kreaturen in den Wäldern lauern“, heißt es seitens des Senders. Belagert wird Everealm von einem bösen Zauberer; gemäß einer Prophezeiung kann nur einer von zwölf möglichen Helden das Land befreien. Diese zwölf sind echte Kandidaten, die sich beweisen müssen, und die komplett in die Fantasy-Welt eintauchen sollen. Die übrigen Darsteller sind Schauspieler mit vorgegebenem Text – darunter auch (Wahl-)Österreicher wie Peter Windhofer oder Jan Hutter. (red)

("Die Presse", Print-Ausgabe, 16.07.2014)

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