007

Wer wird der nächste James Bond?

Daniel Craig scheint die Lust auf James Bond endgültig vergangen zu sein. Aber wer soll ihm nachfolgen? "Die Presse" hat Kandidaten für die Rolle zusammengetragen.

Wer könnte Daniel Craig nachfolgen? Hier einige potentielle Kandidaten  für die Rolle >>>

(c) APA/AFP/LEON NEAL (LEON NEAL)

Henry Cavill

geboren 1983 auf Jersey

Er war bereits Superman ("Man of Steel"), qualifiziert ihn das als James Bond? Der Brite war jedenfalls schon 2006 im Rennen für die Rolle - doch der Part ging damals an Craig.

„Ich würde es sehr gerne machen, natürlich“, gestand er „Yahoo Movies“. „Ich denke, Bond ist eine großartige Rolle. Sie ist britisch, sie ist cool. Jetzt, wo ich ein Mission-Impossible-Absolvent bin, kann ich echte Stunts machen und das Ganze noch verbessern.“

(c) REUTERS (� Eddie Keogh / Reuters)

Idris Elba

1972 in London geboren

Der Brite galt vielen als Favorit, die Gerüchte, er würde der erste schwarze James Bond sein, begleiteten ihn seit Jahren. Mehrfach sagte er schon "Nein" zu einer entsprechenden Frage eines Reporters. Manche hoffen vielleicht noch, dass es trotzdem etwas wird mit Elba. Die erforderlichen Eigenschaften dürfte er jedenfalls haben.

(c) APA/AFP/BEN STANSALL (BEN STANSALL)

Tom Hiddleston

geboren 1981 in London

Mit seiner sanften Stimme würde der Brite die Damenwelt einlullen, aber beherrscht er Action? Als Loki in "Thor" und "Avengers" war er eher flink als schlagkräftig.

(c) REUTERS (� Toby Melville / Reuters)

Damian Lewis

geboren 1971 in London

Der Brite wurde durch die US-Serie "Homeland" weltbekannt. Er soll erste Wahl der Bond-Macher sein, schrieb die britische Boulevardzeitung "Daily Mirror" vor der "Spectre"-Premiere. Aber das ist jetzt auch schon länger her.

(c) APA/AFP/VALERIE MACON (VALERIE MACON)

Michael Fassbender

1977 in Heidelberg geboren

Immer wenn es um prestigeträchtige Besetzungen geht, fällt sein Name: Michael Fassbender. Der Sohn eines Deutschen und einer Irin, der in Irland aufwuchs, gehört zu den gefragtesten Charakterdarstellern. Auch der Action ist er nicht abgeneigt, wie man aus den "X-Men"-Filmen weiß.

(c) APA/AFP/NIKLAS HALLE´N (NIKLAS HALLE´N)

Tom Hardy

geboren 1977 in London

Der wilde Brite gilt ebenfalls als heißer Kandidat für den nächsten James Bond. An abgründigen Figuren hat er viel Erfahrung aufzuweisen. Im Marvel-Film "Venom" zeigt er sein Talent für Action. Ob er auch schick und charmant sein kann, müsste er erst beweisen. Seine Rolle in "Inception" ging immerhin schon in die richtige Richtung ...

(c) REUTERS (TOBY MELVILLE)

Chiwetel Ejiofor

geboren 1977 in London

Mit Chiwetel Ejiofor würden die Bond-Macher den mit Craig begonnenen Weg konsequent weiterführen: Auch Ejiofor kommt nicht aus dem Actionfach und hat Tiefgang.

(c) REUTERS (LUKE MACGREGOR)

Chris Hemsworth

geboren 1983 in Melbourne

Der Australier will mehr sein als nur "Thor", das beweist seine Rollenauswahl. Nach mehreren Actionfilmen spielte er einen Hacker in Michael Manns "Blackhat", für "Ghostbusters" erforscht er gar sein komödiantisches Talent und mit Ron Howards "In the Heart of the Sea" ging er auf Wal- und Schauspielpreisfang. Was gegen ihn spricht: Er ist kein Brite sondern Australier und als etablierter Star käme er der Produktion nicht gerade billig.

(c) REUTERS (Kevork Djansezian / Reuters)

Jack Huston

geboren 1982 in London

Jack Huston hingegen ist gerade am Sprung: Dem serienaffinen Publikum wurde er als Richard Harrow (der Mann mit dem halben Gesicht) in der Fernsehserie "Boardwalk Empire" bekannt.

(c) REUTERS (STEFAN WERMUTH)

James Norton

geboren 1985 in London

In Großbritannien sorgte Norton durch die BBC-Mini-Serie "Krieg und Frieden" heuer für Furore. Den richtigen Vornamen für die Rolle hat er schon mal.

(c) imago/UPI Photo (imago stock&people)

Aidan Turner

geboren 1983 in Irland

In den "Hobbit"-Filmen spielte der Ire den Zwerg Kili. Als Ross Poldark im BBC-Achtteiler "Poldark" brach er - in Strumpfhosen gekleidet - Frauenherzen. Heuer kommt Turner mit der Vincent-van-Gogh-Filmbiografie "Loving Vincent" ins Kino. 

 

(c) imago/ZUMA Press (imago stock&people)

Clive Owen

geboren 1964 in Coventry, England

Der Engländer ist vier Jahre älter als Daniel Craig - falls die Bond-Produzenten eine Verjüngung ihrer Hauptfigur planen, ist Owen aus dem Rennen. In der Serie "The Knick" über einen Arzt im 19. Jahrhundert zeigte er Mut zum moralischen Abgrund. Aber auch in actionreichen Filmen wie "Inside Man", "Die Bourne Identität" und "King Arthur" machte er gute Figur.

 

(c) REUTERS (STEFANIE LOOS)

Luke Evans

geboren 1979 in Pontypool, Großbritannien

Evans gehörte zum "Hobbit"-Cast und war in "Smaugs Einöde" sowie in "Die Schlacht der Fünf Heere" als Bard der Bogenschütze zu sehen. Sonst spielt Evans gerne in Actionfilmen mit - etwa in mehreren Teilen der "Fast and Furious"-Reihe sowie "Dracula Untold". Den richtigen Durchbruch schaffte er damit bisher nicht. Der Waliser wäre der erste schwule Darsteller, der Bond spielen würde. Plus: Er kann singen!

(c) imago/Viennareport (imago stock&people)

Richard Armitage

geboren 1971 in Leicester, England

Der Brite neigt zu düsteren Rollen, ob im BBC-Mehrteiler "North & South" oder der Fernsehserie "Hannibal". Armitage vereint Tiefgang mit sprödem Charme. Allerdings: er ist nur wenig jünger als Craig.

(c) REUTERS (� Mario Anzuoni / Reuters)

Benedict Cumberbatch

geboren 1976 in London

Der "Sherlock"-Star selbst glaubt selbst zwar nicht, dass er Chancen auf die Rolle hätte, aber wie heißt es? Sag niemals nie. Als Marvel-Held Doctor Strange bewies er seine Kampfkünste - und kann damit vielleicht die James-Bond-Produzenten doch noch überzeugen.

(c) Reuters (NEIL HALL)

Richard Madden

geboren 1986 in Elderslie, Schottland

Gerüchten zufolge soll der "Game of Thrones"-Star (er spielte Robb Stark) Chancen auf die Rolle haben. Er bezauberte als Prinz in "Cinderella" und feierte mit der Action-Serie "Bodyguard" Erfolge. Seit "Skyfall" wissen die 007-Fans, dass Bond schottische Wurzeln hat. Da hat Madden als gebürtiger Schotte einen Vorteil gegenüber seiner Konkurrenz.

 

(c) imago/ZUMA Press (imago stock&people)

Emily Blunt

geboren 1983 in London

Gestatten, mein Name ist Bond, Jane Bond. Dass die Rolle des Geheimagenten tatsächlich mit einer Frau besetzt wird, ist illusorisch. Das ließen die Produzenten wissen.

Schade, denn Blunt wäre eine gute Wahl: In Filmen wie "Sicario" und "Der Teufel trägt Prada" bewies sie ihre Vielfältigkeit.

(c) REUTERS (ANDREW KELLY)

Gillian Anderson

geboren 1968 in Chicago, USA

Gillian Anderson brachte sich selbst ins Spiel: "Es ist Bond, James Bond", überschrieb sie einen Tweet mit einer Fotomontage von sich vor dem 007-Logo. Hierzulande ist die Wahl-Londonerin vor allem als Agentin Scully aus der Serie "Akte X" bekannt, doch sie spielte in mehreren hochgelobten Serien wie "The Fall" und "Hannibal" mit - und ist auch auf der Bühne erfolgreich. Kühl und cool: Anderson könnte Bond bestimmt.

(c) REUTERS (Mario Anzuoni / Reuters)
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Wer könnte Daniel Craig nachfolgen? Hier einige potentielle Kandidaten  für die Rolle >>>

(c) APA/AFP/LEON NEAL (LEON NEAL)

Henry Cavill

geboren 1983 auf Jersey

Er war bereits Superman ("Man of Steel"), qualifiziert ihn das als James Bond? Der Brite war jedenfalls schon 2006 im Rennen für die Rolle - doch der Part ging damals an Craig.

„Ich würde es sehr gerne machen, natürlich“, gestand er „Yahoo Movies“. „Ich denke, Bond ist eine großartige Rolle. Sie ist britisch, sie ist cool. Jetzt, wo ich ein Mission-Impossible-Absolvent bin, kann ich echte Stunts machen und das Ganze noch verbessern.“

(c) REUTERS (� Eddie Keogh / Reuters)

Idris Elba

1972 in London geboren

Der Brite galt vielen als Favorit, die Gerüchte, er würde der erste schwarze James Bond sein, begleiteten ihn seit Jahren. Mehrfach sagte er schon "Nein" zu einer entsprechenden Frage eines Reporters. Manche hoffen vielleicht noch, dass es trotzdem etwas wird mit Elba. Die erforderlichen Eigenschaften dürfte er jedenfalls haben.

(c) APA/AFP/BEN STANSALL (BEN STANSALL)

Tom Hiddleston

geboren 1981 in London

Mit seiner sanften Stimme würde der Brite die Damenwelt einlullen, aber beherrscht er Action? Als Loki in "Thor" und "Avengers" war er eher flink als schlagkräftig.

(c) REUTERS (� Toby Melville / Reuters)

Damian Lewis

geboren 1971 in London

Der Brite wurde durch die US-Serie "Homeland" weltbekannt. Er soll erste Wahl der Bond-Macher sein, schrieb die britische Boulevardzeitung "Daily Mirror" vor der "Spectre"-Premiere. Aber das ist jetzt auch schon länger her.

(c) APA/AFP/VALERIE MACON (VALERIE MACON)

Michael Fassbender

1977 in Heidelberg geboren

Immer wenn es um prestigeträchtige Besetzungen geht, fällt sein Name: Michael Fassbender. Der Sohn eines Deutschen und einer Irin, der in Irland aufwuchs, gehört zu den gefragtesten Charakterdarstellern. Auch der Action ist er nicht abgeneigt, wie man aus den "X-Men"-Filmen weiß.

(c) APA/AFP/NIKLAS HALLE´N (NIKLAS HALLE´N)

Tom Hardy

geboren 1977 in London

Der wilde Brite gilt ebenfalls als heißer Kandidat für den nächsten James Bond. An abgründigen Figuren hat er viel Erfahrung aufzuweisen. Im Marvel-Film "Venom" zeigt er sein Talent für Action. Ob er auch schick und charmant sein kann, müsste er erst beweisen. Seine Rolle in "Inception" ging immerhin schon in die richtige Richtung ...

(c) REUTERS (TOBY MELVILLE)

Chiwetel Ejiofor

geboren 1977 in London

Mit Chiwetel Ejiofor würden die Bond-Macher den mit Craig begonnenen Weg konsequent weiterführen: Auch Ejiofor kommt nicht aus dem Actionfach und hat Tiefgang.

(c) REUTERS (LUKE MACGREGOR)

Chris Hemsworth

geboren 1983 in Melbourne

Der Australier will mehr sein als nur "Thor", das beweist seine Rollenauswahl. Nach mehreren Actionfilmen spielte er einen Hacker in Michael Manns "Blackhat", für "Ghostbusters" erforscht er gar sein komödiantisches Talent und mit Ron Howards "In the Heart of the Sea" ging er auf Wal- und Schauspielpreisfang. Was gegen ihn spricht: Er ist kein Brite sondern Australier und als etablierter Star käme er der Produktion nicht gerade billig.

(c) REUTERS (Kevork Djansezian / Reuters)

Jack Huston

geboren 1982 in London

Jack Huston hingegen ist gerade am Sprung: Dem serienaffinen Publikum wurde er als Richard Harrow (der Mann mit dem halben Gesicht) in der Fernsehserie "Boardwalk Empire" bekannt.

(c) REUTERS (STEFAN WERMUTH)

James Norton

geboren 1985 in London

In Großbritannien sorgte Norton durch die BBC-Mini-Serie "Krieg und Frieden" heuer für Furore. Den richtigen Vornamen für die Rolle hat er schon mal.

(c) imago/UPI Photo (imago stock&people)

Aidan Turner

geboren 1983 in Irland

In den "Hobbit"-Filmen spielte der Ire den Zwerg Kili. Als Ross Poldark im BBC-Achtteiler "Poldark" brach er - in Strumpfhosen gekleidet - Frauenherzen. Heuer kommt Turner mit der Vincent-van-Gogh-Filmbiografie "Loving Vincent" ins Kino. 

 

(c) imago/ZUMA Press (imago stock&people)

Clive Owen

geboren 1964 in Coventry, England

Der Engländer ist vier Jahre älter als Daniel Craig - falls die Bond-Produzenten eine Verjüngung ihrer Hauptfigur planen, ist Owen aus dem Rennen. In der Serie "The Knick" über einen Arzt im 19. Jahrhundert zeigte er Mut zum moralischen Abgrund. Aber auch in actionreichen Filmen wie "Inside Man", "Die Bourne Identität" und "King Arthur" machte er gute Figur.

 

(c) REUTERS (STEFANIE LOOS)

Luke Evans

geboren 1979 in Pontypool, Großbritannien

Evans gehörte zum "Hobbit"-Cast und war in "Smaugs Einöde" sowie in "Die Schlacht der Fünf Heere" als Bard der Bogenschütze zu sehen. Sonst spielt Evans gerne in Actionfilmen mit - etwa in mehreren Teilen der "Fast and Furious"-Reihe sowie "Dracula Untold". Den richtigen Durchbruch schaffte er damit bisher nicht. Der Waliser wäre der erste schwule Darsteller, der Bond spielen würde. Plus: Er kann singen!

(c) imago/Viennareport (imago stock&people)

Richard Armitage

geboren 1971 in Leicester, England

Der Brite neigt zu düsteren Rollen, ob im BBC-Mehrteiler "North & South" oder der Fernsehserie "Hannibal". Armitage vereint Tiefgang mit sprödem Charme. Allerdings: er ist nur wenig jünger als Craig.

(c) REUTERS (� Mario Anzuoni / Reuters)

Benedict Cumberbatch

geboren 1976 in London

Der "Sherlock"-Star selbst glaubt selbst zwar nicht, dass er Chancen auf die Rolle hätte, aber wie heißt es? Sag niemals nie. Als Marvel-Held Doctor Strange bewies er seine Kampfkünste - und kann damit vielleicht die James-Bond-Produzenten doch noch überzeugen.

(c) Reuters (NEIL HALL)

Richard Madden

geboren 1986 in Elderslie, Schottland

Gerüchten zufolge soll der "Game of Thrones"-Star (er spielte Robb Stark) Chancen auf die Rolle haben. Er bezauberte als Prinz in "Cinderella" und feierte mit der Action-Serie "Bodyguard" Erfolge. Seit "Skyfall" wissen die 007-Fans, dass Bond schottische Wurzeln hat. Da hat Madden als gebürtiger Schotte einen Vorteil gegenüber seiner Konkurrenz.

 

(c) imago/ZUMA Press (imago stock&people)

Emily Blunt

geboren 1983 in London

Gestatten, mein Name ist Bond, Jane Bond. Dass die Rolle des Geheimagenten tatsächlich mit einer Frau besetzt wird, ist illusorisch. Das ließen die Produzenten wissen.

Schade, denn Blunt wäre eine gute Wahl: In Filmen wie "Sicario" und "Der Teufel trägt Prada" bewies sie ihre Vielfältigkeit.

(c) REUTERS (ANDREW KELLY)

Gillian Anderson

geboren 1968 in Chicago, USA

Gillian Anderson brachte sich selbst ins Spiel: "Es ist Bond, James Bond", überschrieb sie einen Tweet mit einer Fotomontage von sich vor dem 007-Logo. Hierzulande ist die Wahl-Londonerin vor allem als Agentin Scully aus der Serie "Akte X" bekannt, doch sie spielte in mehreren hochgelobten Serien wie "The Fall" und "Hannibal" mit - und ist auch auf der Bühne erfolgreich. Kühl und cool: Anderson könnte Bond bestimmt.

(c) REUTERS (Mario Anzuoni / Reuters)