Umstrittener Antisemitismus-Film: Polemik statt Präzision

Nachdem sich Arte geweigert hat, die TV-Dokumentation „Auserwählt und ausgegrenzt“ zu senden, hat die Zeitung „Bild“ sie nun online gestellt. Was hat es auf sich mit dem wochenlang umstrittenen Film? „Die Presse“ hat sich selbst ein Bild gemacht.

Eine Szene aus der Doku „Auserwählt und ausgegrenzt“ über Antisemitismus in Europa
Eine Szene aus der Doku „Auserwählt und ausgegrenzt“ über Antisemitismus in Europa
Eine Szene aus der Doku „Auserwählt und ausgegrenzt“ über Antisemitismus in Europa – Screenshot: bild.de

Dass ein Fernsehsender ein Filmprojekt genehmigt und das Ergebnis dann nicht ausstrahlen will, kommt öfters vor – etwa weil Inhalt oder Qualität nicht den Vorgaben entspricht. Bei heiklen Themen kann es auch sein, dass der Sender befürchtet, damit seine Geldgeber zu vergrämen, oder dass der Film politisch nicht genehm ist. Antisemitismus, so viel ist sicher, ist ein heikles Thema.

Das ist drin:

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