„Angelo“: Stationen eines Lebens

Ein feines Historiendrama über Angelo Soliman von Markus Schleinzer.

(c) Novotny Film

Das erste gelungene Integrationsbeispiel? Ein Verschleppter? Ein freier Mann? Ein Unterhaltungsobjekt? Mythen ranken sich um Angelo Soliman, der im 18. Jahrhundert aus Afrika nach Europa verkauft, bald Fürsten-Kammerdiener, sogar Kaiser-Konversationspartner wurde. Markus Schleinzer zeigt in seinem ästhetisch herausragenden Film „Angelo“ Stationen seines Lebens – und wo die persönliche Freiheit eines schwarzen Stars am Hof endet. Aus Österreich kommen auch die Brauchtumsdoku „Gruß vom Krampus“ und das Heimatdrama „Ein wilder Sommer – Die Wachausaga“. Außerdem im Kino: „Nur ein kleiner Gefallen“, ein Mystery-Thriller über eine Frau, die plötzlich verschwindet (mit Blake Lively und Anna Kendrick), der Horror-Kriegsfilm „Operation: Overlord“, und, natürlich: „Aufbruch zum Mond“ (von „La La Land“-Macher Damien Chazelle, mit Ryan Gosling), der mehr Psychodrama als Weltraumspektakel ist.

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