„Deponie Highfield": Dressur von Pferd und Sprache

Bei den Wiener Festwochen berückte René Pollesch mit der Uraufführung von „Deponie Highfield" – samt Lipizzanern. Das Ensemble hielt beim Galopp im Akademietheater tapfer mit.

Wilde Wortgefechte auf grüner Kunstwiese, irgendwo zwischen Lipica, Ibiza und der Deponie Highfield: mittendrin Martin Wuttke und Caroline Peters.
Wilde Wortgefechte auf grüner Kunstwiese, irgendwo zwischen Lipica, Ibiza und der Deponie Highfield: mittendrin Martin Wuttke und Caroline Peters.
Wilde Wortgefechte auf grüner Kunstwiese, irgendwo zwischen Lipica, Ibiza und der Deponie Highfield: mittendrin Martin Wuttke und Caroline Peters. – Reinhard M. Werner

Sechs weiße Hengste und ein Rappe in Lebensgröße dominieren die durch sie intim wirkende Bühne des Akademietheaters. Sie stehen auf grünem Rasen aus Kunststoff, den Ausstatterin Katrin Brack auch in elegantem Schwung als Rückwand des bis auf die Pferde leeren Raums verwendet. Diese Teppichrolle könnte sogar noch weiter ausgebreitet werden, bis sie das Parkett samt Publikum bedeckte. Vielleicht ist sie ein Symbol für die Kaskaden an seichter Philosophie und tiefen Trivialitäten, mit denen der Autor und Regisseur René Pollesch seine Stücke ausstaffiert, die er mit den Darstellern entwickelt.

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