Filmstarts der Woche: Große Künstler und alte Schulkameraden

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Das Haus der geheimnisvollen Uhren (Ab 20. September)

Gruselspaß im Kino: Der zehnjährige Lewis zieht in "Das geheimnisvolle Haus der Uhren" zu seinem verschrobenen Onkel Jonathan (Jack Black). Doch das alte Haus in dem verschlafenen Städtchen verbirgt ein Geheimnis. Irgendwo in windschiefen Gemäuer tickt eine Uhr, die allerdings niemand finden kann. Lewis ist fasziniert und versucht, das Geheimnis zu lüften. Plötzlich landet er in der aufregenden Welt der Zauberer und Hexen. Ein unheimliches Abenteuer beginnt.

Länge: 106 min

Genre: Horror/Fantasy

Link: Das Haus der geheimnisvollen Uhren

(c) UPI
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Uncle Drew (Ab 20. September)

Eine amerikanische Sportkomödie: Der glücklose Trainer Dax will mit seinem Team beim Rucker Classic Street-Ball-Turnier in Harlem antreten, verliert seine Mannschaft jedoch an seinen langjährigen Rivalen. Da er sein ganzes Geld in das Turnier investiert hat, will er jedoch unbedingt gewinnen. Als er auf die Legende "Uncle Drew" (NBA All-Star Kyrie Irving) trifft, kann er diesen überzeugen, noch einmal auf das Spielfeld zurückzukehren. Die beiden Männer machen sich auf den Weg, um Drews altes Basketballteam (Shaquille O'Neal, Chris Webber, Reggie Miller, Nate Robinson und Lisa Leslie) zu versammeln und zu zeigen, dass einer Gruppe Siebzigjähriger immer noch der große Wurf gelingen kann.

Länge: 103 min

Genre: Komödie

Link: Uncle Drew

(c) Quantrell D. Colbert / Kinostar
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Klassentreffen 1.0 - Die unglaubliche Reise der Silberrücken (Ab 21. September)

Til Schweiger bringt ein Remake auf die Leinwand: "Klassentreffen 1.0 - Die unglaubliche Reise der Silberrücken" ist die Neuauflage eines dänischen Komödienerfolgs. Drei Endvierziger werden 30 Jahre nach der Matura zum Wiedersehen der alten Schulkameraden eingeladen und wollen es auf dem Wochenende im Hotel noch mal so richtig krachen lassen. Doch sie sind eben keine 18 mehr - und alles kommt anders als erhofft. In Dänemark war "Klassenfeste" der Auftakt zu einer Trilogie, auch in Deutschland sind bis 2020 noch zwei Fortsetzungen geplant.

Länge: 120 min

Genre: Komödie

Link: Klassentreffen 1.0 - Die unglaubliche Reise der Silberrücken

(c) Warner
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Searching (Ab 21. September)

Dies ist kein gewöhnliches Vermissten-Drama. Alles, was in dem amerikanischen Thriller passiert, ist auf einem Computer-Bildschirm zu sehen. Die 16-jährige Margot wächst alleine mit ihrem Vater auf, nachdem sie ihre Mutter durch eine Krebserkrankung verloren hat. Eines Tages ist Margot verschwunden, ohne ihrem Vater (John Cho) einen Hinweis zu hinterlassen. Als dem verzweifelten Vater auch die Polizei nicht helfen kann, macht er sich daran, seine Tochter alleine zu suchen. Im Internet stößt er auf manch erschreckendes Detail.

Länge: 102 min

Genre: Thriller

Link: Searching

(c) Sony Entertainment
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Wackersdorf (Ab 21. September)

Als im bayerischen Landkreis Schwandorf in den 80er Jahren eine atomare Wiederaufarbeitungsanlage gebaut werden soll, gehen viele Menschen auf die Straße: Mit einer jahrelangen, beispiellosen Protestaktion widersetzen sich Bürger und der Landrat der Staatsregierung. Das Politdrama "Wackersdorf" von Oliver Haffner zeigt, wie politische Interessen und Bürgerwille aufeinanderprallen. Heftige Polizeigewalt ist die Folge, doch die Menschen in der Oberpfalz bleiben standhaft. Eingeblendete Originalaufnahmen von den Protesten lassen die Dramatik und Brutalität der Ereignisse lebendig werden.

Länge: 123 min

Genre: Drama

Link: Wackersdorf

(c) ERIK MOSONI / Thimfilm
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Cops (Ab 21. September)

Im Zentrum des Films steht der junge Polizist Christoph, der seine Ausbildung bei der Spezialeinheit Wega absolviert und das betont maskuline Umfeld zunächst schätzt. Nach einem Einsatz mit Schusswechsel tauchen Zweifel auf, trotzdem leugnet er konsequent alle Probleme. Bald beginnt er an Panikattacken und Trauma-Symptomen zu leiden. Während er innerlich mit der Ohnmacht kämpft, die er weder versteht noch begreifen kann, versucht er nach außen hin den Schein des starken Mannes zu wahren.

Länge: 92 min

Genre: Drama

Link: Cops

(c) Filmladen
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Auguste Rodin (Ab 21. September)

Auguste Rodin (Vincent Lindon) ist bereits ein anerkannter Künstler, als er 1880 vom Staat den Auftrag erhält, ein Bronzeportal für das Pariser Museum für dekorative Künste zu entwerfen. Das "Höllentor" wird zu seinem Lebenswerk und seiner Besessenheit. Dann lernt er Camille Claudel kennen, mit der er eine stürmische Beziehung beginnt. Mit ihr teilt er nicht nur das Bett, sondern auch seine Phasen manischen Schaffens. Doch Rodin lebt mit Rose zusammen, der Mutter seines Sohnes. In "Rodin" beschreibt der französische Regisseur Jacques Doillon das Verhältnis des Bildhauers zu seiner Arbeit und zu seinen Frauen.

Länge: 119 min

Genre: Drama

Link: Auguste Rodin

(c) Filmladen
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Shut up and play the piano (Ab 21. September)

In dieser Kino-Dokumentation widmet sich Regisseur Philipp Jedicke dem exzentrischen Musiker, Piano-Entertainer und Komponisten Chilly Gonzales. Der studierte Jazz-Pianist aus Kanada ist bekannt dafür, immer wieder mit Konventionen zu brechen und Klassik-Konzerte wie ein Popstar zu geben. Jedicke zeichnet dessen Weg vom rappenden Elektromusiker zum leisen Klavierkünstler auf, folgt ihm zu Stationen in Toronto, Berlin, Paris und Köln. Zu Wort kommen musikalische Weggefährten wie Peaches, Leslie Feist und Jarvis Cocker.

Länge: 83 min

Genre: Dokumentation

Link: Shut up and play the piano

(c) Stadtkino
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Predator - Upgrade (Ab 13. September)

Vor 31 Jahren kam ein Actionfilm in die Kinos, der zunächst bei der Kritik nicht nur auf Gegenliebe stieß, heute aber als einer der legendärsten Streifen des Genres gilt. Der unter anderem mit der Action-Ikone Arnold Schwarzenegger besetzte "Predator" rund um ein außerirdisches Monsterwesen war so erfolgreich, dass mehrere Nachfolger lanciert wurden, darunter "Predators" aus dem Jahr 2010. Nun findet eine weitere Fortsetzung der Saga ihren Weg in die Kinos: Regisseur Shane Black ("Iron Man 3") berichtet von der Rückkehr der extraterrestrischen Killer.

Länge: 107 min

Genre: Horror/Action

Link: Predator - Upgrade

>> Zur Presse-Filmkritik

(c) 20th Century Fox
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Kin (Ab 13. September)

Ihr Kurzfilm "Bag Man" war auf dem SXSW-Festival für den Grand Jury Prize nominiert. Vier Jahre später bringen die Brüder Josh und Jonathan Baker die Geschichte um einen Buben, der eine Superwaffe findet, als Langfilm in die Kinos: Der adoptierte Eli (Myles Truitt) und sein aus dem Gefängnis entlassener Bruder reisen auf der Flucht vor dem üblen Gangster Taylor (James Franco) durchs ländliche Amerika. Auf ihrer Reise lernen sie nicht nur die toughe Streunerin Milly (Zoë Krevitz) kennen, sondern auch sich selbst als Familie. Als Gaststar in der Rolle des mürrischen Vaters: Dennis Quaid.

Länge: 102 min

Genre: Science-Fiction / Thriller

Link: Kin

 

(c) www.kin.movie
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Mackie Messer - Brechts Dreigroschenfilm (Ab 14. September)

Vor 90 Jahren wurde "Die Dreigroschenoper" von Bertolt Brecht uraufgeführt. Ein Riesenerfolg bis heute, nicht zuletzt wegen der berühmten Musik von Kurt Weill. Auch die damals aufstrebende Filmindustrie interessierte sich für die Geschichte über den Kampf zwischen einem Bettlerkönig und einem Gangster. Doch die Kinopläne endeten mit einem Eklat. Während Brecht ein politischer Film vorschwebte, wollten die Produzenten mit fröhlicher Unterhaltung Kasse machen. Nun wurden die turbulenten Ereignisse von damals verfilmt. Lars Eidinger spielt den Dramatiker, in den weiteren Rollen sind unter anderem Robert Stadlober, Hannah Herzsprung und Tobias Moretti zu sehen.

Länge: 130 min

Genre: Drama

Link: Mackie Messer - Brechts Dreigroschenfilm

(c) Constantin Film
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Petterson & Findus: Findus zieht um (Ab 14. September)

Tag und Nacht hüpft Findus auf seiner neuen Matratze herum, der genervte Petterson möchte dagegen seine Ruhe haben. Lösung des Problems: ein eigenes Spiel- und Hopshaus für den Kater, das sein väterlicher Freund ihm baut. Findus findet Gefallen an seiner Selbstständigkeit - und zieht gleich ganz in sein neues Domizil. Darüber ist sein Herr nun wieder sehr traurig. Erneut unter der Regie von Ali Samadi Ahadi gibt es dabei ein Wiedersehen mit den Stars Stefan Kurt, Marianne Sägebrecht und Max Herbrechter.

Länge: 81 min

Genre: Komödie

Link: Petterson & Findus: Findus zieht um

(c) Constantin Film
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Mile 22 (Ab 14. September)

Der Auftrag klingt simpel. Eine Eskorte für einen Informanten in Asien. 22 Meilen weit, von der amerikanischen Botschaft bis zum Flughafen. Aber als Superagent James Silva (Mark Wahlberg) sich auf den Weg macht, merkt er schnell, dass die Sache heikel wird. Denn der Mann, den er schützen soll, besitzt Kenntnisse über einen geplanten Anschlag auf die USA - und wird nun von den Terroristen gejagt. In diesem brutal-rasanter Actionthriller fliegen 90 Minuten lang Gewehrkugeln, explodieren Granaten, spritzt Blut. Nach "Lone Survivor", "Deepwater Horizon" und "Patriots Day" ist dies der vierte Film des Regisseurs Peter Berg zusammen mit Wahlberg.

Länge: 95 min

Genre: Action

Link: Mile 22

(c) Constantin Film
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Book Club - Das Beste kommt noch (Ab 14. September)

Vier Freundinnen gehen auf die Suche nach neuen Kicks für ihr Liebesleben: Jane Fonda spielt Vivian, eine erfolgreiche Geschäftsfrau, die am liebsten Beziehungen ohne allzu viel Verbindlichkeit eingeht. Diane Keaton übernimmt die Rolle von Diane, nach 40 Jahren Ehe frisch geschieden und nun etwas orientierungslos. Candice Bergens Sharon dagegen hat die Scheidung schon einige Jahrzehnte hinter sich, ohne je wirklich darüber hinweggekommen zu sein und Mary Steenburgen als Carol erlebt nach 35 Jahren Ehe ein schweres Tief. In ihrem Lesekreis beschließen sie, die SM-Romanze "50 Shades of Grey" zu diskutieren und schnell ermöglicht das Buch einen neuen Blick auf die eigenen Liebschaften.

Länge: 105 min

Genre: Komödie / Drama

Link: Book Club - Das Beste kommt noch

 

(c) Constantin Film
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The Rider (Ab 14. September)

Brady Blackburn liebt Pferde und Rodeos. Mit seinem Vater Wayne und seiner Schwester Lilly lebt er im US-Staat South Dakota. Eines Tages aber verletzt sich Brady beim Rodeo schwer, nichts ist mehr wie zuvor. Der junge Cowboy gerät in eine Krise und muss sich entscheiden, welchen Lebensweg er einschlagen will. Der Film "The Rider" von Chloe Zhao wirkt fast wie eine Dokumentation, denn die Darsteller spielen sich selbst und machen den Film authentisch und geben ihm Tiefe.

Länge: 104 min

Genre: Western

Link: The Rider

(c) Lunafilm
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Gundermann (Ab 14. September)

Im Schichtsystem sitzt er in einem riesigen Bagger und fördert Kohle. Immer dabei: sein Diktiergerät. Abends hängt der blonde Arbeiter sich dann die Gitarre um und wird zum Rockpoeten. Nebenher will er die DDR und den Sozialismus verbessern. Er übernimmt zugleich als Stasispitzel eine Aufgabe, die ihn zum Täter macht - was ihm aber selbst erst nach und nach klar wird. Alexander Scheer ("Sonnenallee"), selbst in der DDR geboren, schlüpft so in die Rolle des einst real existierenden Liedermachers Gerhard Gundermann, dass der Film fast wirkt wie eine Dokumentation.

Länge: 128 min

Genre: Drama

Link: Gundermann

(c) Polyfilm / Peter Hartwig
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Phaidros (Ab 14. September)

Im neuesten Werk von Mara Mattuschka überwiegt die Optik: Schauspieler, Tänzer und Performer schweben in opulenten Kostümen durch aufwendige Bühnen- und Filmsets. Nicht zu Unrecht wurde der Film der Regisseurin, Malerin und Performerin bei der heurigen Diagonale für Szenen- und Kostümbild geehrt. Mattuschka setzt dabei auf Platons gleichnamigen Dialog, wobei im Zentrum der Geschichte Jungschauspieler Emil steht, der zum Objekt der Begierde für einen Kollegen respektive einen Kostümbildner wird.

Länge: 98 min

Genre: Drama

Link: Phaidros

>> Zur Presse-Filmkritik

(c) Stadtkino
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Bruder Jakob, schläfst du noch? (Ab 14. September)

Filmemacher Stefan Bohun hat vier Brüder - respektive nur mehr drei. Schließlich hat sich der ältere, Jakob, das Leben genommen. Zwei Jahre später kommen die verbliebenen Geschwister in jenem Tiroler Bergtal zusammen, in dem sie in ihrer Kindheit Urlaube verbrachten, bevor sich die Eltern scheiden ließen. Dieses Treffen wird im Dokumentarfilm der Ausgangspunkt für eine Spurensuche in die Vergangenheit und ein gemeinsames Abschiednehmen. Entstanden ist so ein sehr persönliches Werk über Trauer, das Geschwistersein und über Männlichkeit im Jahr 2018.

Länge: 80 min

Genre: Dokumentation

Link: Bruder Jakob, schläfst du noch?

>> Zur Presse-Filmkritk

(c) filmdelights