Filmstarts der Woche: Star Wars & Love Wars

Star Wars: Die letzten Jedi (Ab 14. Dezember)

Episode VIII, "Die letzten Jedi", knüpft direkt am Vorgänger an und lässt Heldin Rey (Daisy Ridley) unter den Fittichen von Luke Skywalker (Mark Hamill) ihre Fähigkeiten weiter verfeinern. Denn obgleich die gigantische Starkiller-Basis der Ersten Ordnung zerstört wurde, scheint für den Widerstand klar: das finstere Gegenüber hat noch längst nicht aufgegeben.

Länge: 150 min

Link: Star Wars: Die letzten Jedi

(c) Walt Disney

Ferdinand - Geht stierisch ab! (Ab 15. Dezember)

Ferdinand ist ein großer Stier mit einem gutmütigen Herzen. Doch weil er eben so riesig ist, wird er für ein wildes Tier gehalten und gefangen genommen. Ferdinand landet in Spanien, weit weg von seiner Familie. Doch der Stier möchte nach Hause zurückkehren und trommelt dafür einige Außenseiter zusammen - das Abenteuer kann beginnen.

Länge: 106 min

Link: Ferdinand - Geht stierisch ab!

(c) 20th Century Fox

Lieber leben (Ab 15. Dezember)

Ben hatte noch vieles vor. Doch nach einem Unfall ist er vom Hals abwärts gelähmt. In einem Rehazentrum muss er wieder vieles neu erlernen. Dabei trifft er auf Gleichaltrige, die sein Schicksal teilen. Die schwarzhumorige Komödie "Lieber Leben" handelt vom Alltag in einem Reha-Zentrum und vom Kampf um die Hoffnung auf ein Zurück in das alte Leben.

Länge: 110 min

Link: Lieber leben

(c) Filmladen / Jessica Fordecontact@jessicafor

Meine schöne innere Sonne (Ab 15. Dezember)

Isabelle könnte glücklich sein, denn sie lebt in Paris, ist erfolgreiche Künstlerin und als Frau begehrt. Doch irgendwie will es mit der Liebe nach ihrer Scheidung nicht so recht klappen, obwohl es ihr nicht an Gelegenheiten mangelt. Sie findet ihre Erfüllung weder beim Banker, noch beim Künstler oder beim Arbeiter. In ihrer Verzweiflung wendet sie sich schließlich an einen Wahrsager (gespielt von Gérard Depardieu).

Länge: 94 min

Link: Meine schöne innere Sonne

(c) Polyfilm

Casting (Ab 15. Dezember)

Was passiert hinter den Kulissen einer Filmproduktion? Dieser Frage ist Regisseur Nicolas Wackerbarth mit "Casting" nachgegangen. Eine höchst prominente Schauspielerregie um Andreas Lust und Judith Engel hat er dafür mittels Film-im-Film-Setting auf ein Improvisationsabenteuer geschickt, das sich sehen lassen kann. Denn das Remake eines Fassbinder-Klassikers bringt bei Regisseurin, Produktionsteam und Darstellern einiges ans Tageslicht.

Länge: 91 min

Link: Casting

(c) Stadtkino

Zwischen zwei Leben - The mountain between us (Ab 7. Dezember)

Alex (Kate Winslet) und Ben (Idris Elba) beschließen, nachdem ihr Flug gestrichen wurde, ein Privatflugzeug zu chartern. Kaum in der Luft, bricht ihr Pilot zusammen und die kleine Maschine kracht gegen einen Berg. Weit und breit nichts als Schnee und Geröll; ein Kampf um Leben und Tod beginnt - bei dem sich die beiden näher kommen.

Länge: 112 min

Link: Zwischen zwei Leben - The mountain between us

(c) Centfox

A Ghost Story (Ab 7. Dezember)

Casey Affleck führt ein unscheinbares Leben mit seiner Frau (Rooney Mara). Bei einem Autounfall kommt er ums Leben und streift seitdem als stummer Geist durch sein früheres Zuhause. Er muss zusehen, wie seine Frau langsam in eine neue Zukunft entschwindet und sich die Welt um ihn herum verändert. Der Film wirft auf tiefgründige, aber doch auch komische Art eine existenzielle Frage auf: Was bleibt nach dem Tod von einem Menschen übrig?

Länge: 93 min

Link: A Ghost Story

(c) UPI

Daddy's Home 2 (Ab 7. Dezember)

Mark Wahlberg und Will Ferrell müssen sich in der Fortsetzung von "Daddy's Home" weiterhin eine Familie teilen. Der eine als der richtige, der andere als Stiefvater. Diesmal bekommen sie allerdings Unterstützung von einem Mel Gibson ("Braveheart") und einem John Lithgow ("Interstellar"). Den vier Männern steht eine große Aufgabe bevor: Irgendwie muss man ein gemeinsames Weihnachtsfest nicht nur organisieren, sondern auch überstehen.

Länge: 100 min

Link: Daddy's Home 2

(c) Constantin Film

Fikkefuchs (Ab 7. Dezember)

Der 49-jährige Rocky (Jan Henrik Stahlberg) lebt in Berlin, einsam bis auf die Begleitung seines schlabbrigen Hundes. Von seinem Sohn wusste er bis zu dem Moment, als dieser ungefragt vor seiner Tür steht, nichts. Thorben (Franz Rogowski), ein triebgesteuerter, verhaltensauffälliger Kerl, hat Mist gebaut. Seine Mutter will ihn zur Besserung in die Psychiatrie schicken. Von dort türmt der 26-Jährige zu seinem Vater - und will von diesem nicht nur Obdach, sondern auch lernen, wie man eine Frau herumkriegt. Ein Plan, der natürlich scheitern muss.

Länge: 101 min

Link: Fikkefuchs

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(c) Thimfilm

Die Lebenden reparieren (Ab 7. Dezember)

Nach einem schweren Unfall hängt das Leben des jungen Simon am seidenen Faden. Noch am Morgen war er frohgemut mit Freunden zum Surfen aufgebrochen. Andernorts wartet eine Frau, die Mutter zweier Kinder ist, auf ein Spenderorgan - das kranke Herz der Frau droht zu versagen. Das Filmdrama beruht auf einem Roman der Französin Maylis de Kerangal.

Länge: 103 min

Link: Die Lebenden reparieren

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(c) Thimfilm

Radiance (Ab 7. Dezember)

Misako arbeitet die mit großem Engagement an Hörfassungen von Kinowerken für sehbeeinträchtigte Menschen. Bei einer Vorführung trifft sie auf einen älteren Fotografen namens Nakamori, der schrittweise seine Sehkraft einbüßt. Ausgerechnet in seinem fotografischem Werk aber stößt Misako auf Verbindungslinien in ihre eigene Vergangenheit.

Länge: 101 min

Link: Radiance

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(c) Filmladen

Der Mann aus dem Eis (Ab 7. Dezember)

Wie starb "Ötzi"? Die Wissenschaft weiß bisher keine eindeutige Antwort auf die Frage zum Tod des unter diesem Namen bekannt gewordenen Steinzeitmenschen. Dessen mumifizierte Leiche wurde 1991 nach mehr als 5.000 Jahren aus dem Eis der Ötztaler Alpen in Südtirol geborgen. Autor und Regisseur Felix Randau ("Die Anruferin") erzählt in "Der Mann aus dem Eis" eine erfundene Geschichte über das Sterben des Mannes, der von Jürgen Vogel gespielt wird.

Länge: 96 min

Link: Der Mann aus dem Eis

(c) Filmladen

Burg Schreckenstein 2 (Ab 8. Dezember)

Burg Schreckenstein soll verkauft werden! Stein für Stein wollen Geschäftsleute das uralte Gemäuer abbauen, nach China transportieren und dort wieder neu errichten. Dahinter steckt Kuno, der Vetter des Burgbesitzers Graf Schreckenstein. Kuno will die Schüler des Burginternats rauswerfen, doch die wollen sich nicht so einfach verjagen lassen.

Länge. 100 min

Link: Burg Schreckenstein 2

(c) Constantin Film

Coco - Lebendiger als das Leben (Ab 30. November)

Miguel landet auf magische Weise im Reich der Toten. Dort trifft er auf längst verstorbene Verwandte, wie Tante Rosita, Urgroßvater Papa Julio bis hin zu Ururgroßmutter Imelda.

"Coco" ist ein buntes, fröhliches Animationsabenteuer. Unbekümmert, einfühlsam und gefühlvoll setzt sich der Film mit dem Tod auseinander und macht deutlich, welchen Wert Familie, Freundschaft und Erinnerung besitzen.

Länge: 105 min

Link: Coco - Lebendiger als das Leben

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(c) Pixar

Girls Trip (Ab 30. November)

Die vier besten Freundinnen Ryan (Regina Hall), Sasha (Queen Latifah), Lisa (Jada Pinkett Smith) und Dina (Tiffany Haddish) haben sich etwas aus den Augen verloren. Dabei waren die Mädels doch mal Partyköniginnen. Fünf Jahre nach dem letzten Partyausflug geht es deshalb zum "Girls Trip" nach New Orleans. Auf dem dortigen Essence Festival lassen sie ihre wilde College-Zeit wieder so richtig aufleben.

Länge: 122 min

Link: Girls Trip

(c) UPI

Teheran Tabu (Ab 30. November)

Das Spielfilmdebüt von Regisseur Ali Soozandeh ist ein ungewöhnlicher Animationsfilm. Zunächst als Realfilm mit echten Darstellern gedreht, wurden die Bilder erst im Nachhinein mittels Rotoskopie verfremdet. Im Zentrum dieser deutsch-österreichische Koproduktion stehen der junge Musiker Babak und die drei Frauen, Pari, Sara und Donya, deren Wege sich in der iranischen Hauptstadt Teheran kreuzen. Vor allem eines eint diese vier jungen Menschen: Die Suche nach etwas Freiheit und Glück unter der Doppelmoral eines repressiven Regimes.

Länge: 96 min

Link: Teheran Tabu

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(c) Little Dream Entertainment

Flatliners (Ab 1. Dezember)

1990 brachte Joel Schumacher einen Film zum Thema Nahtoderfahrung in die Kinos. Besetzt war dieser unter anderem mit Julia Roberts und Kiefer Sutherland. In einer vom dänischen Regisseur Niels Arden Oplev lancierten Neuauflage des unheimlichen Dramas stellen sich nun erneut eine Handvoll Medizinstudenten die Frage, ob es ein Leben nach dem Tod gibt. In einer der Hauptrollen zu sehen ist der kanadische Shootingstar Ellen Page ("Juno").

Länge: 110 min

Link: Flatliners

(c) Sony Entertainment

Madame (Ab 1. Dezember)

Eine Dinnerparty in einem vornehmen Pariser Haus, organisiert von einem amerikanischen Ehepaar, gespielt von Toni Collette und Harvey Keitel. Da 13 Gedecke laut Hausherrin aber nur Unglück bringen könnten, überredet sie die langjährige Angestellte Maria (Rossy de Palma) sich als spanische Dame auszugeben und als 14. Gast zum Essen zu erscheinen. Nicht geplant ist, dass sich Maria und ihr Tischnachbar, ein britischer Kunsthändler, in einander verlieben.

Länge: 91 min

Link: Madame

(c) Constantin Film

Mountain (Ab 1. Dezember)

Bei "Mountain" steht das Programm bereits im Titel. Von den noch beinahe unschuldigen Anfänge der Bergerkundung über die Freude an der Gefahr bis hin zur Kommerzialisierung rückt sie unser Verhältnis zum hochalpinen Raum in den Mittelpunkt. Die Bedeutung der Berge als spirituelle Symbole, als Grenzgebiete und Kriegsschauplätze kommen dabei ebenso nicht zu kurz. Ein beeindruckender Film über ein Ökosystem, das den Menschen seit jeher fasziniert hat.

Länge: 74 min

Link: Mountain

(c)Thimfilm

Harri Pinter Drecksau (österreichweiter Start: 1. Dezember)

Im Mittelpunkt des Films steht der Mittvierziger Harri Pinter (Jürgen Maurer), ein ehemaliger Eishockeyspieler, der seine beste Zeit schon hinter sich hat. Schließlich ist es schon eine ganze Weile her, dass er in den 1980ern mit der Klagenfurter Eishockeymannschaft KAC den Meistertitel geholt hat. Heute nimmt Pinter als mäßig engagierter Jugendtrainer eher das Bier in den Fokus. Als seine Lebensgefährtin Ines (Julia Cencig) dann mit einem Uniprofessor fremdgeht, muss Pinter sein Weltbild und Leben gehörig ändern.

Länge: 90 min

Link: Harri Pinter Drecksau

(c) Petro Domenigg/FILMSTILLS.AT KG

Lady Macbeth (Ab 1. Dezember)

Katherine ist jung, schön und lebenshungrig. Doch dann wird sie mit einem sehr viel älteren Mann verheiratet, eine Ehe ohne Liebe, in der sie wie eine Gefangene gehalten wird. Doch die junge Frau verliebt sich in einen Arbeiter auf dem Gut ihres Mannes - und schreckt alsbald auch nicht vor Mord zurück, um ihr neu gewonnenes Glück zu erhalten. "Lady Macbeth" ist ein düsteres Drama über Liebe, Hass, Gewalt und den drohenden Verlust der Menschlichkeit, inszeniert von William Oldroyd, der damit sein Spielfilmdebüt gibt.

Länge: 89 min

Link: Lady Macbeth

(c) Polyfilm

Was uns bindet (Ab 1. Dezember)

"So, jetzt frag! Um was geht's?" Der Vater kommt gleich zur Sache. In Ivette Löckers bei der Diagonale ausgezeichnetem Dokumentarfilm "Was uns bindet" richtet die Regisseurin einen sehr persönlichen Blick auf ihr Zuhause im Salzburger Lungau. Die Eltern sind seit bald 20 Jahren getrennt, leben aber immer noch unter dem gleichen Dach. Der Vater hat das baufällige Bauernhaus seinen Töchtern überschrieben. Und nun muss entschieden werden, was damit passiert. Es ist ein facettenreiches, höchst emotionales Familienporträt, das im Verlauf eines Jahres entsteht. Und eines, mit dem sich viele identifizieren können. Ein schöner, trauriger, lustiger und jedenfalls lohnenswerter Film.

(c) wasunsbindet.at

Zeit für Stille (Ab 1. Dezember)

In "Zeit für Stille" forscht Regisseur Patrick Shen der Beziehung des Menschen zur Stille und zu den Geräuschen nach, geht dem Einfluss des Lärms auf unser Leben auf den Grund. Gleichsam als meditative Hommage an John Cages legendäres Stillestück "4'33" unternimmt der Dokumentarfilm eine Reise zu den ruhigen Orten dieses Planeten - von der japanischen Teezeremonie in Kyoto. Aber auch die lauten Straßen Mumbai zur Festzeit haben einen Auftritt. Ein ruhiges Werk.

Länge: 81 min

Link: Zeit für Stille

(c) zeit-fuer-stille.de

Paddington 2 (Ab 23. November)

Roter Hut, blauer Dufflecoat und ein unbändiger Hunger auf Marmeladenbrote: Das ist Paddington, der Bär. Sein Gegenspieler ist dieses Mal ein dubioser Schauspieler, gespielt von Hugh Grant. Es geht um ein rätselhaftes Popup-Buch und einen versteckten Juwelenschatz - und Paddington landet unverschuldet im Gefängnis. Die Browns, Paddingtons Londoner Familie, setzen alles daran, den wahren Schuldigen zu entlarven.

Länge: 103 min

Link: Paddington 2

(c) Constantin Film