''Hobbit'' in 3D: Kinoprojektoren erhalten Upgrade

Peter Jacksons dreht das 3D-Fantasy-Epos mit 48 Bildern pro Sekunde. Die heimischen Kinos wollen auf der Highframe-Technik aufbauen.

(c) Warner Bros.
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"Der Hobbit", Peter Jacksons zweiteiliges "Herr der Ringe"-Prequel, wirft bereits jetzt, rund elf Monate vor Kinostart von Teil eins, große Schatten voraus. Denn der Produzent und Regisseur dreht das Fantasy-Epos mit 48 Bildern pro Sekunde - doppelt so viele wie üblicherweise.

Heimische Lichtspieltheater planen bereits jetzt für den "Hobbit". So werden etwa die Digitalprojektoren der Cineplexx-Kinos bis zum Filmstart am 14. Dezember einem Upgrade unterzogen. "Diese Highframe-Technik ermöglicht eine ganz neue Dimension von 3D", erklärt Christian Langhammer, der Geschäftsführer der Kinokette. "Damit herrscht eine noch intensivere Bildqualität und kein Ruckeln mehr." Die Kette überlegt deshalb neue IMAX-Säle in Wien und Salzburg zu errichten.

Peter Jackson ist für seinen Fantasy-Film voll des Lobes - Auf seiner Facebook-Seite preist er ihn als "lebensechter" an. "Das Ergebnis sieht aus wie bei normaler Geschwindigkeit, aber die Bilder haben eine wesentlich erweiterte Klarheit und Beweglichkeit", sagt der Regisseur.

Vor allem während schneller Kamerabewegungen ruckeln und verschwimmen Bilder bei einer Aufnahme von 24 Bildern pro Sekunde - was laut Kritikern aber auch das Medium Film ausmachten, ähnlich wie ein Gemälde eine andere Beschaffenheit als ein Foto hat.  Die Konkurrenz schläft aber auch nicht: Regisseur James Cameron hat angekündigt, die kommenden Fortsetzungen von "Avatar" mit bis zu 60 Bildern pro Sekunde drehen zu wollen, um ihnen "mehr Realität" zu verleihen.

Den Geschäftsführer der "Cineplexx"-Kette machen 3D-Fortschritte und Blockbuster wie zuversichtlich. Er blickt aufgrund dessen optimistisch ins Kinojahr 2012 und fürchtet sich daher auch nicht vor der Konkurrenz in Form von 3D-Flachbildfernsehen. "Film wird das Premiumprodukt im Kino bleiben", sagt Langhammer, "und wenn die Filme stimmen, kommt auch das Publikum."

(APA)

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