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Der 46-jährige Italiener Carlo Chatrian ist - im Gegensatz zum jetzigen Berlinale-Chef Dieter Kosslick - kein großer Fan von Rampenlicht und Blitzlichtgewitter. / Bild: (c) imago/Italy Photo Press
20.06.2018

"Filmverrückt": Carlo Chatrian wird neuer Berlinale-Chef

Der Italiener Carlo Chatrian soll neuer Direktor der Berliner Filmfestspiele werden. Bisher leitete er das Filmfestival von Locarno.
Empfand die Oscar-Nominierung mit „Toni Erdmann“ als Nötigung: Peter Simonischek. / Bild: Clemens Fabry
19.06.2018

Peter Simonischek: "Habe mich jahrelang an Frauen gerächt"

Schauspieler Peter Simonischek spricht über seinen neuen Film „Dolmetscher“, persönliche Schuldgefühle und die verpasste Oscar-Chance mit „Toni Erdmann“.
Bild: REUTERS
19.06.2018

Trophäen für die Vielfalt: "Black Panther" räumt bei MTV-Filmpreisen ab

Der Superheldenfilm dominierte die Gala im kalifornischen Santa Monica. MTV wollte offenbar Flagge zeigen; auch mit der ersten schwarzen Frau als Moderatorin.
Franziskus' Reisen zu Menschen in Not sind das Fleisch des Films: Amatrice nach dem Erdbeben 2016.  / Bild: (c) Universal
18.06.2018

Im Kino: Die Welt retten – mit dem Papst von dieser Welt

KritikGegner von Franziskus werden es Propaganda nennen: Wim Wenders' Papstfilm ist ein cineastischer Kniefall. Er zeigt Franziskus auf Reisen und in Gesprächen, als Lichtfigur gegen globale Ungerechtigkeit und Umweltzerstörung.
„MA 2412“: Wer hier etwas braucht, muss erst einmal an Frau Knackal (Monica Weinzettl) vorbei. / Bild: ORF
Film- und Serientipps

Der Homo Burocraticus ist nicht auszurotten: Bürokratiewahnsinn auf Netflix, Amazon und Co.

Vor 30 Jahren verleitete die „Gurkenkrümmungsverordnung“ zu Spott und Kopfschütteln. In Filmen und Serien treibt es der Bürokratiewahnsinn noch viel weiter: Fünf Empfehlungen, die man online streamen kann - zum Lachen und Fürchten.
Die Künstlerin Annie (Toni Colette) fertigt kleine Modellbauten an. Aber was spielt sich in ihnen ab? / Bild: (c) Einhorn Film
14.06.2018

Wie kalkuliert darf ein Horrorfilm denn sein?

Kritik Ari Asters „Hereditary – Das Vermächtnis“ ist kunstvoll inszeniert – wirkt aber teilweise zu glatt und zu kühl.
Esel, Tiger, Ferkel: Aus den Stofftieren seines Sohnes kreierte A. A. Milne seine Kinderbuchhelden. / Bild: ABC-Films
13.06.2018

Die bittersüße Genese des Winnie Puuh

Kritik „Goodbye Christopher Robin“ setzt den Kinderklassiker hart gegen die Kriegszeit, in der er entstanden ist. Der Film zeigt überforderte Erwachsene und das überwältigende Geschäft mit dem Bären: Entzückend, auch beunruhigend.
Bild: (c) ABC-Films
13.06.2018

Kuschelig: „Goodbye Christopher Robin“

„Goodbye Christopher Robin“ erzählt vom Briten A. A. Milne, der in den Zwanzigerjahren den Kinderbuchhelden Winnie-the-Pooh erfand.
13.06.2018

James Bond will jetzt politisch korrekt sein

Die neue James-Bond-Attraktion in Sölden spart den Sexismus des Agenten aus, auch der nächste Film will die "moderne Welt" berücksichtigen. Aber wie soll man in dieser mit den unehrenhaften Seiten von 007 umgehen?
von Katrin Nussmayr
Milliarden-Streifen

Das Ranking der erfolgreichsten Filme: Superhelden am Vormarsch

galerieVon Helden in Latex und und Monstern aus der Vergangenheit: Diese Filme spielten jeweils mehr als eine Milliarde Dollar ein. Neuerdings dreifach vertreten: Die Avengers-Reihe.
12.06.2018

Wenders: Der Papst „meint, was er sagt“

Warum der deutsche Autorenfilmer in seinem Franziskus-Film keine kritischen Fragen stellen wollte.
11.06.2018

Was Kinos und Büchereien gemeinsam haben

Die Retrospektive „Die Bibliothek im Film“ läuft noch bis 17. Juni im Wiener Metro-Kino.
11.06.2018

„Looking for Oum Kulthum“: Die Ungreifbarkeit der arabischen Callas

KritikDer jüngste Film der iranischen Künstlerin Shirin Neshat will der ägyptischen Sängerinnenlegende Oum Kulthum näherkommen: ein Ding der Unmöglichkeit. Also werden die Schwierigkeiten des Unterfangens zum eigentlichen Thema.
von Andrey Arnold
11.06.2018

US-Schauspieler Jackson Odell gestorben

Er spielte in "Die Goldbergs", "Modern Family" und "The Fosters" mit, nun starb er im Alter von nur 20 Jahren.
Eunice Gayson / Bild: Imago
09.06.2018

Erstes "Bond"-Girl Eunice Gayson gestorben

Gayson spielte die Sean Connerys Geliebte Sylvia Trench in "James Bond - 007 jagt Dr. No" und "Liebesgrüße aus Moskau".
Reese Witherspoon / Bild: REUTERS
08.06.2018

Reese Witherspoon verrät: "Natürlich blond!" wird fortgesetzt

In der dritten Auflage der Komödie will die Hauptdarstellerin selbst als Produzentin mitmischen.
Al Pacino  / Bild: imago/UPI Photo
08.06.2018

Al Pacino dreht erstmals mit Quentin Tarantino

Auch Leonardo DiCaprio und Brad Pitt spielen in "Once Upon a Time in Hollywood" mit. Der Film soll am 9. August 2019 in die Kinos kommen.
Auf Wahrheitssuche im Archiv, im österreichischen Boden, im eigenen Leben: Yoel Halberstam. / Bild: (C) Stadtkino
08.06.2018

Neu im Kino: Die Frau, die vorgab, Jüdin zu sein

Ein Holocaustforscher entdeckt, dass seine Mutter ihre Identität vorgetäuscht hat: „Das Testament“ verknüpft eine irrwitzige Story mit dem Massaker von Rechnitz.
von Anne-Catherine Simon
Hypnotische Landschaften – und ein düsteres Frauenschicksal. / Bild: (c) Forgotten Film Entertainment
07.06.2018

Hexenwald-Halluzinationen im tiefen Salzkammergut

Filmcasino. „Hagazussa“ von Lukas Feigelfeld stürzt den Zuschauer in eine hypnotische Wahnvorstellung des finsteren Mittelalters.
Von Andrey Arnold
Schauspieler Jerry Maren ist tot / Bild:  AFP (FREDERIC J. BROWN)
07.06.2018

Kleinwüchsiger "Oz"-Star mit 98 Jahren gestorben

Jerry Maren war nur 1,30 Meter groß und spielte an der Seite von Judy Garland in dem Filmmusical "Der Zauberer von Oz". Er war auch Mitbegründer des Verbands Little People of America für kleinwüchsige Menschen.
Der Hauptmann und die Deserteure: Vor allem an ihnen verübte Willi Herold (Max Hubacher, r. im Bild) sadistische Massenhinrichtungen und Folterspiele.  / Bild: (c) Julia M. Müller/ Filmladen
07.06.2018

Als Hochstapler zum NS-Massenmord

„Der Hauptmann“. Robert Schwentke, bekannt für starbesetzte Hollywood-Ware, macht den „Henker vom Emsland“, einen Verwandlungskünstler und Sadisten im Zweiten Weltkrieg, zur Hauptfigur eines erstaunlichen Spielfilms.
von Martin Thomson
Bild: (c) Stadtkino
06.06.2018

„Das Testament“: Reale Vorlage für ein fiktives Verbrechen

„Das Testament“ ist eine israelisch-österreichische Koproduktion über einen Historiker.
von Katrin Nussmayr
Bild: (c) Universal Pictures
06.06.2018

„Jurassic Park“: Diese Saurier sind handzahm und stubenrein

KritikDer neue „Jurassic Park“-Film „Das gefallene Königreich“ ist makellos inszeniert – viel hängen bleibt aber nicht. Dass seine Botschaften ankommen, dafür sorgen ein infantiler Erzählstil – und Jeff Goldblum.
Shirin Neshat. / Bild: (c) die Presse (Carolina Frank)
05.06.2018

Shirin Neshat: Starker Auftritt

Am 15. Juni läuft Shirin Neshats Spielfilm „Auf der Suche nach Oum Kulthum“ an. Er wurde unter anderem in Wien gedreht. Hier trafen wir auch die US-iranische Power-Elfe.
von Almuth Spiegler
Welch possierliche Reiseidee: Agnès Varda und JR fahren zusammen durch Frankreich – und setzen den Orten und Leuten, die ihnen gefallen, unterwegs ausgedruckte 2-D-Denkmäler. / Bild: (c) Film Agnès Varda JR
04.06.2018

Freskos fürs Volk: Künstler auf Wahlkampftour

KritikAuf dem Papier fügt sich die Doku „Augenblicke: Gesichter einer Reise“ nahtlos ins Programmkinoschema F. Doch auf der Leinwand hebt sie sich ab, dank ihres Künstlerprotagonistenpaars: Filmemacherin Agnès Varda und Street-Artist JR.
von Andrey Arnold
Roberto Rossellinis Episodenfilm "Paisà" aus dem Jahr 1946. / Bild: Flimmit
Filmtipps

Mafia, Mitgefühl und Mussolini: Fünf Filme, die Italien erklären

Italien ist derzeit vornehmlich als Sorgenkind der EU in den Schlagzeilen. Worauf die politische Verfasstheit des Landes fußt, darüber geben auch Filme Auskunft. Fünf Tipps für Flimmit, Netflix und Sky.
Von Andrey Arnold und Martin Thomson
Marlo hat bereits zwei Kinder, das dritte ist unterwegs: Charlize Theron als erschöpfte Mutter. / Bild: (c) Focus Features
29.05.2018

Wenn Mama endlich glücklich ist

Kritik Jason Reitmans "Tully" ist eine einfühlsame und präzise Studie mütterlicher Nöte und Freuden. Zumindest, wenn man zehn Minuten vor Schluss das Kino verlässt.
Von Bettina Steiner
Kino im Freien: Es gibt viele Anbieter. / Bild: Kino im Freien: Es gibt viele Anbieter.
29.05.2018

Open Air im Juni: Freiluftkinos in und um Wien

Auch heuer bieten wieder zahlreiche Fixstarter wie das Filmfestival am Rathausplatz, das Kino wie noch nie, das Kino am Dach oder das Volxkino Filme unter freiem Himmel.
Letztendlich sind wir dem Universum egal / Bild: (c) Orion Pictures
28.05.2018

Ein braver Geist, der in alle Teenager schlüpft

Kritik „Letztendlich sind wir dem Universum egal“: genderpolitisch korrekt und ziemlich kitschig. Ab Donnerstag.
von Martin Thomson