Gary Oldman: Mit viel Make-Up zum Oscar

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Er sieht ganz anders aus als Premierminister Winston Churchill. Gary Oldman spielte ihn mit künstlichem Wanst, begraben unter Bergen von Make-up, aber mimisch trotzdem ausdrucksstark. Was ihm für seine Rolle in dem Historiendrama "Die dunkelste Stunde" nun den Oscar einbrachte.

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Oldman hat damit seine zweite Oscar-Nominierung in einen Erfolg umgemünzt. Wer sieht Oldman noch in diesem Churchill?

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Oldman spielte in einer Reihe sehr unterschiedlicher Filme sehr unterschiedliche Rollen.

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In den Neunzigern wurde der gebürtige Londoner noch für "Bram Stokers Dracula" und "True Romance" als Sexsymbol gefeiert - doch eher weit weg von Churchill.

(c) imago/Cinema Publishers Collecti (APC)
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Danach folgte mit "Das fünfte Element" und "Air Force One" eine Phase, in der er Gauner und Schurken gab. Unvergessen auch sein Auftritt des psychopathischen Polizisten in "Leon, der Profi" mit der 13-jährigen Natalie Portman am Beginn ihrer Karriere.

(c) imago/Cinema Publishers Collecti (Jack English)
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In den Harry-Potter-Verfilmungen spielte der 59-Jährige Oldman die Rolle von Sirius Black. Das ist Harrys (zu Beginn etwas furchteinflößender) Pate.

(c) imago/Cinema Publishers Collecti
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In der Batman-Trilogie von Christopher Nolan war er James "Jim" Gordon.

(c) imago/Cinema Publishers Collecti
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Er spielte auch in "JFK - Tatort Dallas". Oder im Spionagefilm Dame, König, As, Spion (2011) (Bild). Der Regisseur wählte ihn, weil er „ein großartiges Gesicht“ und die benötigte „ruhige Intensität und Intelligenz“ habe.

 

(c) imago/Cinema Publishers Collecti
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Die sieht man ihm in der Komödie "Tiptoes" (solide Unterhaltung) nicht sofort an.

Oldman hat jedenfalls folgende Schauspielkollegen im Rennen um den Oscar ausgestochen:

(c) imago stock&people (imago stock&people)
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Daniel Day-Lewis spielt in "Der seidene Faden" einen brillanten Modeschöpfer - und wie immer verschwindet der Meistermime völlig in seiner Rolle.

Er ist bis dato übrigens der einzige Schauspieler, der dreimal als bester Hauptdarsteller bei den Oscars prämiert wurde ("Mein linker Fuß", "There Will Be Blood" und "Lincoln").

(c) Universal Film
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Mittlerweile ist Day-Lewis 60 Jahre alt. Und offenbar sehnt er sich nach weniger Arbeit: Er hat damit "gedroht", dass  "Der seidene Faden" sein letzter Film sein wird. Wir hoffen, dass er seine Meinung noch ändert.

(c) AFP
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Auch Denzel Washington (63) war erneut nominiert. Im Vorjahr war er mit "Fences" im Rennen, heuer als "Roman Israel, Esq.": Washington gibt hier einen Anwalt in Los Angeles. Eine untypische Rolle: Wo sonst bei Washington oft Action dominiert, ist es hier juristische Wortakrobatik. Und eher uncoole Haare.

(c) imago/ZUMA Press (Sony Pictures)
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Noch am Anfang seiner Karriere steht Timothee Chalamet (22), der in "Call Me by Your Name" bleibenden Eindruck hinterließ. Der US-Amerikaner, den man auch aus der Fernsehserie "Homeland" kennt, spielt darin einen italienischen Jugendlichen, der mit dem Assistenten seines Vaters eine Affäre eingeht.

(c) imago/ZUMA Press (Sony Pictures Classics)
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Daniel Kaluuya (28) gehörte in seiner Rolle in der Horrorsatire "Get Out" (die vor allem mit Gesellschaftskritik punktete) im vergangenen Jahr sicherlich zu den Überraschungen im Kino. Er wurde etwa auch mit einem NAACP Image Award (im Bild) ausgezeichnet. Seine Rolle hat dem gebürtigen Engländer auch einen Part im aktuellen Marvel-Blockbuster "Black Panther" eingebracht.

(c) Reuters
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