Eine Ausnahmeschauspielerin

Die Schauspielerin, die stets nur mit ihren Leistungen für Schlagzeilen sorgte, ist schon lange eine Legende. 21 mal wurde sie für den Oscar nominiert: Wir stellen ihre großen Filme kurz vor.

Am 22. Juni wird Meryl Streep 70 Jahre alt. Kaum jemand in Hollywood genießt dieselbe Anerkennung wie sie. Nur Donald Trump nannte die bekennende Demokratin eine der "überbewertetsten" Schauspielerinnen.

(c) REUTERS (Lucas Jackson / Reuters)

Schlagzeilen macht sie nur mit ihrer Schauspielkunst, nicht aber mit dem Privatleben. Seit über 40 Jahren ist sie mit dem Bildhauer Don Gummer verheiratet, völlig skandalfrei. Sie hat vier Kinder, ihre älteste Tochter Mamie (35) machte sie in diesem Frühjahr zur Großmutter. 

 

(c) REUTERS

Mit 70 Jahren ist Streep weit vom Ruhestand entfernt. Aktuell ist sie in der großartigen zweiten Staffel der HBO-Serie "Big Little Lies" (im Bild) zu sehen. Und hat das Schwestern-Drama "Little Women" unter der Regie von Greta Gerwig abgedreht. Außerdem hat sie an der Seite von Gary Oldman und Antonio Banderas eine Hauptrolle in der Netflix-Produktion "The Laundromat" um die Enthüllungen der sogenannten Panama Papers.

Sky

Sie wurde bereits 21 mal für den Oscar nominiert - so oft wie noch kein Schauspieler vor ihr. Drei Goldjungen hat sie zu Hause stehen. DiePresse.com stellt die Filme vor, mit denen die Schauspielikone Oscar-Chancen hatte - und natürlich auch jene, mit denen sie siegte.

Im Bild: Streep in "Jenseits von Afrika".

(c) imago/Prod.DB

Die durch die Hölle gehen (The Deer Hunter, Produktionsjahr 1978)

Ihr Handwerk lernte Streep früh. Nach einem Drama-Studium am Vassar College, einer der Eliteschulen der USA, legte sie ihren Master of Fine Arts in Yale ab. Gleich ihre erste größere Rolle in dem Vietnam-Drama "Die durch die Hölle gehen" (1978) an der Seite von Robert De Niro holte eine Oscar-Nominierung.

In dem drei Stunden langen Vietnamkriegsfilm Meryl Streep (ganz rechts) die Ehefrau eines Soldaten. De Niro hatte Regisseur Michael Cimino auf die damals 27-Jährige aufmerksam gemacht. Und auch ihr damaliger Verlobter John Cazale (2. von links) spielte mit.

(c) imago/United Archives (imago stock&people)

Kramer gegen Kramer (Kramer vs. Kramer, 1979)

Oscar Nummer eins holte sich Meryl Streep 1980 für dieses Scheidungsdrama. Erst verlässt sie darin ihren Ehemann (Dustin Hoffmann) und ihren fünfjährigen Sohn, dann kämpft sie um das Sorgerecht.

(c) imago stock&people (imago stock&people)

Die Geliebte des französischen Leutnants (The French Lieutenant's Woman, 1981)

Doppelrolle für Meryl Streep und ihren Filmpartner Jeremy Irons: Im England des 19. Jahrhunderts verliebt sich ein verlobter Biologe in eine Frau, die von der Gesellschaft ausgestoßen ist, weil sie früher eine Beziehung mit einem französischen Offizier hatte. Parallel dazu gibt es auch eine Handlung in der Gegenwart: Auch hier verbindet die beiden eine Affäre.

(c) imago/United Archives (imago stock&people)

Sophies Entscheidung (Sophie's Choice, 1982)

Oscar Nummer zwei: Vier Monate lernte Streep für ihre Rolle täglich Polnisch. Sie spielt eine KZ-Überlebende in den USA nach Ende des Zweiten Weltkrieges. In Auschwitz hat man sie vor die Wahl gestellt, welches ihrer beiden Kinder überleben soll. Im Nachkriegs-New-York steht sie zwischen zwei Männern (Kevin Kline, Peter MacNicol).

(c) imago/United Archives (imago stock&people)

Silkwood (1983)

Der Film basiert auf der wahren Lebensgeschichte von Karen Silkwood. Die chemische Technikerin war in einer Plutoniumaufbereitungsanlage beschäftigt und kämpfte gegen lebensgefährliche Arbeitsbedingungen. Sie starb unter ungeklärten Umständen.

(c) imago/ZUMA Press (imago stock&people)

Jenseits von Afrika (Out of Africa, 1985)

Eine Frau zwischen zwei Männern in Afrika zu Beginn des 20. Jahrhunderts: Karen Blixen (Streep) heiratet ihren Cousin (Austro-Star Klaus Maria Brandauer), verliebt sich dann aber in einen Großwildjäger (Robert Redford). Der Rest sind Drama, Gesellschaftsstudie und Landschaftsbilder.

(c) imago stock&people (imago stock&people)

Wolfsmilch (Ironweed, 1987)

Jack Nicholson spielt einen ehemaligen Sportler und Alkoholiker zur Zeit der Wirtschaftskrise, Streep eine ebenfalls dem Alkohol zugeneigte Musikerin. Kritiker bemängelten, dass der Film kaum Handlung aufweise - und lobten die darstellerischen Leistungen.

(c) imago/United Archives (imago stock&people)

Ein Schrei in der Dunkelheit (A Cry in the Dark, 1988)

Dramatische Rolle für Streep: Bei einem Campingurlaub am Ayers Rock in Australien verschwindet das Baby von Lindy (Streep) und Michael Chamberlain (Sam Neill). Lindy ist sich sicher, dass es von einem Dingo fortgeschleppt wurde, doch sie wird verdächtigt, ihr Kind ermordet zu haben und angeklagt.

(c) imago stock&people (imago stock&people)

Grüße aus Hollywood (Postcards from the Edge, 1990)

Der Film basiert auf einem Roman von Carrie Fischer, der Prinzessin Leia aus den "Star Wars"-Filmen. Streep spielt Suzanne Vale, die nach einem Drogenentzug versucht, ihre Hollywoodkarriere wieder voranzutreiben. Shirley MacLaine mimt ihre Mutter.

(c) imago stock&people (imago stock&people)

Die Brücken am Fluß (The Bridges of Madison County, 1995)

Traurige Romantik mit Clint Eastwood: Eine unglückliche Farmersfrau trifft in den 1960ern auf einen unkonventionell lebenden Fotografen, der für ein Magazin die überdachten Brücken von Madison County (Iowa) fotografieren soll. Die beiden kommen sich näher, ein Happy End darf man aber nicht erhoffen.

(c) imago stock&people (imago stock&people)

Familiensache (One True Thing, 1998)

Streep spielt die Mutter von Renée Zellweger und Ehefrau von William Hurt, die an Krebs erkrankt.

(c) imago/United Archives (imago stock&people)

Music of the Heart (1999)

"Scream"-Erfinder Wes Craven hat auch abseits des Horrors Filme gedreht: Etwa einen über eine Violin-Lehrerin (Streep), die im New Yorker Problembezirk Harlem unterrichtet.

(c) imago/United Archives (imago stock&people)

Adaption (Adaptation, 2002)

Die zweite erfolgreiche Zusammenarbeit von Regisseur Spike Jonze und Drehbuchautor Charlie Kaufman: Nicolas Cage spielt darin die Zwillingsbrüder Charlie und Donald Kaufman, ebenfalls Drehbuchautoren. Charlie soll den Roman "Der Orchideendieb" von Susan Orlean (Streep) adaptieren und beginnt, ihr nachzuspionieren.

(c) imago stock&people (imago stock&people)

Der Teufel trägt Prada (The Devil Wears Prada, 2006)

Hochgelobt wurde Streeps Darstellung in dieser eher seichten Komödie aus der Modewelt: Sie spielt die Chefin einer Modezeitschrift. Unschwer zu erkennen, wer als Vorbild galt: Die Chefin der US-"Vogue", Anna Wintour. Die kam sogar zur Filmpremiere - und trug Prada.

(c) imago/ZUMA Press (imago stock&people)

Glaubensfrage (Doubt, 2008)

Religiöser Ernst: Die Direktorin einer katholischen Schule (Streep) bezichtigt Mitte der 1960er Jahre einen populären Priester (Philip Seymour Hoffman) des Kindesmissbrauchs.

(c) imago stock&people (imago stock&people)

Julie & Julia (2009)

Streep herrlich komödiantisch: Die gelangweilte Ehefrau des US-Botschafters in Paris, Julia Child, entdeckt in den 1950ern ihre Liebe zum Kochen - und wird zur populären US-Fernsehköchin. Fünfzig Jahre später kocht die frustrierte New Yorkerin Julie (Amy Adams) ihre Rezepte nach und bloggt darüber.

(c) imago/ZUMA Press (imago stock&people)

Die Eiserne Lady (The Iron Lady, 2011)

Oscar Nummer drei: Der Film von Regisseurin Phyllida Lloyd konzentriert sich weniger stark auf Margaret Thatchers Politkarriere denn auf ihre Alzheimer-Erkrankung.

(c) imago stock&people (imago stock&people)

Im August in Osage County (August: Osage County, 2013)

Streep spielt in dem Film eine tablettensüchtige Matriarchin in den US-Südstaaten, Julia Roberts mimt die älteste ihrer drei Töchter. So selbstzerstörerisch und mit so viel Mut zur Hässlichkeit hatte sich Streep nie zuvor auf der Leinwand gezeigt. Der Auftritt brachte ihr2014 die 18. Oscar-Nominierung ein.

(c) imago/ZUMA Press (imago stock&people)

Into the Woods (2014)

Wie unschwer zu erkennen ist, spielt Streep in dem Fantasy-Musical von Rob Marshall eine Hexe. Der Film vermischt verschiedene Märchen der Brüder Grimm, darunter Rotkäppchen, Rapunzel und Aschenputtel.

(c) imago/ZUMA Press (imago stock&people)

Florence Foster Jenkins (2017)

Stephen Frears' Film handelt von der "schlechtesten Sängerin der Welt", Florence Foster Jenkins, die es tatsächlich gab. Meryl Streep und Hugh Grant zeigen ihr komödiantisches Talent - für den Oscar nominiert wurde aber nur Streep.

(c) imago/ZUMA Press (imago stock&people)

Die Verlegerin (2017)

Im SpielbergFilm "Die Verlegerin" spielt Streep eben jene. Gewohnt elegant. Übrigens: Das weit verbreitete Gerücht, dass „Die Verlegerin“ bloß trockene Dialog-Didaktik aufbieten würde, kann getrost zurückgewiesen werden.

 

Ob sich die Liste von Streeps Oscar-Nominierungen fortsetzen wird? Mit Sicherheit.

Im Bild: Streep bei ihrer dritten Oscar-Auszeichnung 2012 mit dem ebenfalls ausgezeichneten Jean Dujardin ("The Artist")

(c) REUTERS (Mike Blake / Reuters)
breadcrumbs-arrow-small
breadcrumbs-arrow-small

Am 22. Juni wird Meryl Streep 70 Jahre alt. Kaum jemand in Hollywood genießt dieselbe Anerkennung wie sie. Nur Donald Trump nannte die bekennende Demokratin eine der "überbewertetsten" Schauspielerinnen.

(c) REUTERS (Lucas Jackson / Reuters)

Schlagzeilen macht sie nur mit ihrer Schauspielkunst, nicht aber mit dem Privatleben. Seit über 40 Jahren ist sie mit dem Bildhauer Don Gummer verheiratet, völlig skandalfrei. Sie hat vier Kinder, ihre älteste Tochter Mamie (35) machte sie in diesem Frühjahr zur Großmutter. 

 

(c) REUTERS

Mit 70 Jahren ist Streep weit vom Ruhestand entfernt. Aktuell ist sie in der großartigen zweiten Staffel der HBO-Serie "Big Little Lies" (im Bild) zu sehen. Und hat das Schwestern-Drama "Little Women" unter der Regie von Greta Gerwig abgedreht. Außerdem hat sie an der Seite von Gary Oldman und Antonio Banderas eine Hauptrolle in der Netflix-Produktion "The Laundromat" um die Enthüllungen der sogenannten Panama Papers.

Sky

Sie wurde bereits 21 mal für den Oscar nominiert - so oft wie noch kein Schauspieler vor ihr. Drei Goldjungen hat sie zu Hause stehen. DiePresse.com stellt die Filme vor, mit denen die Schauspielikone Oscar-Chancen hatte - und natürlich auch jene, mit denen sie siegte.

Im Bild: Streep in "Jenseits von Afrika".

(c) imago/Prod.DB

Die durch die Hölle gehen (The Deer Hunter, Produktionsjahr 1978)

Ihr Handwerk lernte Streep früh. Nach einem Drama-Studium am Vassar College, einer der Eliteschulen der USA, legte sie ihren Master of Fine Arts in Yale ab. Gleich ihre erste größere Rolle in dem Vietnam-Drama "Die durch die Hölle gehen" (1978) an der Seite von Robert De Niro holte eine Oscar-Nominierung.

In dem drei Stunden langen Vietnamkriegsfilm Meryl Streep (ganz rechts) die Ehefrau eines Soldaten. De Niro hatte Regisseur Michael Cimino auf die damals 27-Jährige aufmerksam gemacht. Und auch ihr damaliger Verlobter John Cazale (2. von links) spielte mit.

(c) imago/United Archives (imago stock&people)

Kramer gegen Kramer (Kramer vs. Kramer, 1979)

Oscar Nummer eins holte sich Meryl Streep 1980 für dieses Scheidungsdrama. Erst verlässt sie darin ihren Ehemann (Dustin Hoffmann) und ihren fünfjährigen Sohn, dann kämpft sie um das Sorgerecht.

(c) imago stock&people (imago stock&people)

Die Geliebte des französischen Leutnants (The French Lieutenant's Woman, 1981)

Doppelrolle für Meryl Streep und ihren Filmpartner Jeremy Irons: Im England des 19. Jahrhunderts verliebt sich ein verlobter Biologe in eine Frau, die von der Gesellschaft ausgestoßen ist, weil sie früher eine Beziehung mit einem französischen Offizier hatte. Parallel dazu gibt es auch eine Handlung in der Gegenwart: Auch hier verbindet die beiden eine Affäre.

(c) imago/United Archives (imago stock&people)

Sophies Entscheidung (Sophie's Choice, 1982)

Oscar Nummer zwei: Vier Monate lernte Streep für ihre Rolle täglich Polnisch. Sie spielt eine KZ-Überlebende in den USA nach Ende des Zweiten Weltkrieges. In Auschwitz hat man sie vor die Wahl gestellt, welches ihrer beiden Kinder überleben soll. Im Nachkriegs-New-York steht sie zwischen zwei Männern (Kevin Kline, Peter MacNicol).

(c) imago/United Archives (imago stock&people)

Silkwood (1983)

Der Film basiert auf der wahren Lebensgeschichte von Karen Silkwood. Die chemische Technikerin war in einer Plutoniumaufbereitungsanlage beschäftigt und kämpfte gegen lebensgefährliche Arbeitsbedingungen. Sie starb unter ungeklärten Umständen.

(c) imago/ZUMA Press (imago stock&people)

Jenseits von Afrika (Out of Africa, 1985)

Eine Frau zwischen zwei Männern in Afrika zu Beginn des 20. Jahrhunderts: Karen Blixen (Streep) heiratet ihren Cousin (Austro-Star Klaus Maria Brandauer), verliebt sich dann aber in einen Großwildjäger (Robert Redford). Der Rest sind Drama, Gesellschaftsstudie und Landschaftsbilder.

(c) imago stock&people (imago stock&people)

Wolfsmilch (Ironweed, 1987)

Jack Nicholson spielt einen ehemaligen Sportler und Alkoholiker zur Zeit der Wirtschaftskrise, Streep eine ebenfalls dem Alkohol zugeneigte Musikerin. Kritiker bemängelten, dass der Film kaum Handlung aufweise - und lobten die darstellerischen Leistungen.

(c) imago/United Archives (imago stock&people)

Ein Schrei in der Dunkelheit (A Cry in the Dark, 1988)

Dramatische Rolle für Streep: Bei einem Campingurlaub am Ayers Rock in Australien verschwindet das Baby von Lindy (Streep) und Michael Chamberlain (Sam Neill). Lindy ist sich sicher, dass es von einem Dingo fortgeschleppt wurde, doch sie wird verdächtigt, ihr Kind ermordet zu haben und angeklagt.

(c) imago stock&people (imago stock&people)

Grüße aus Hollywood (Postcards from the Edge, 1990)

Der Film basiert auf einem Roman von Carrie Fischer, der Prinzessin Leia aus den "Star Wars"-Filmen. Streep spielt Suzanne Vale, die nach einem Drogenentzug versucht, ihre Hollywoodkarriere wieder voranzutreiben. Shirley MacLaine mimt ihre Mutter.

(c) imago stock&people (imago stock&people)

Die Brücken am Fluß (The Bridges of Madison County, 1995)

Traurige Romantik mit Clint Eastwood: Eine unglückliche Farmersfrau trifft in den 1960ern auf einen unkonventionell lebenden Fotografen, der für ein Magazin die überdachten Brücken von Madison County (Iowa) fotografieren soll. Die beiden kommen sich näher, ein Happy End darf man aber nicht erhoffen.

(c) imago stock&people (imago stock&people)

Familiensache (One True Thing, 1998)

Streep spielt die Mutter von Renée Zellweger und Ehefrau von William Hurt, die an Krebs erkrankt.

(c) imago/United Archives (imago stock&people)

Music of the Heart (1999)

"Scream"-Erfinder Wes Craven hat auch abseits des Horrors Filme gedreht: Etwa einen über eine Violin-Lehrerin (Streep), die im New Yorker Problembezirk Harlem unterrichtet.

(c) imago/United Archives (imago stock&people)

Adaption (Adaptation, 2002)

Die zweite erfolgreiche Zusammenarbeit von Regisseur Spike Jonze und Drehbuchautor Charlie Kaufman: Nicolas Cage spielt darin die Zwillingsbrüder Charlie und Donald Kaufman, ebenfalls Drehbuchautoren. Charlie soll den Roman "Der Orchideendieb" von Susan Orlean (Streep) adaptieren und beginnt, ihr nachzuspionieren.

(c) imago stock&people (imago stock&people)

Der Teufel trägt Prada (The Devil Wears Prada, 2006)

Hochgelobt wurde Streeps Darstellung in dieser eher seichten Komödie aus der Modewelt: Sie spielt die Chefin einer Modezeitschrift. Unschwer zu erkennen, wer als Vorbild galt: Die Chefin der US-"Vogue", Anna Wintour. Die kam sogar zur Filmpremiere - und trug Prada.

(c) imago/ZUMA Press (imago stock&people)

Glaubensfrage (Doubt, 2008)

Religiöser Ernst: Die Direktorin einer katholischen Schule (Streep) bezichtigt Mitte der 1960er Jahre einen populären Priester (Philip Seymour Hoffman) des Kindesmissbrauchs.

(c) imago stock&people (imago stock&people)

Julie & Julia (2009)

Streep herrlich komödiantisch: Die gelangweilte Ehefrau des US-Botschafters in Paris, Julia Child, entdeckt in den 1950ern ihre Liebe zum Kochen - und wird zur populären US-Fernsehköchin. Fünfzig Jahre später kocht die frustrierte New Yorkerin Julie (Amy Adams) ihre Rezepte nach und bloggt darüber.

(c) imago/ZUMA Press (imago stock&people)

Die Eiserne Lady (The Iron Lady, 2011)

Oscar Nummer drei: Der Film von Regisseurin Phyllida Lloyd konzentriert sich weniger stark auf Margaret Thatchers Politkarriere denn auf ihre Alzheimer-Erkrankung.

(c) imago stock&people (imago stock&people)

Im August in Osage County (August: Osage County, 2013)

Streep spielt in dem Film eine tablettensüchtige Matriarchin in den US-Südstaaten, Julia Roberts mimt die älteste ihrer drei Töchter. So selbstzerstörerisch und mit so viel Mut zur Hässlichkeit hatte sich Streep nie zuvor auf der Leinwand gezeigt. Der Auftritt brachte ihr2014 die 18. Oscar-Nominierung ein.

(c) imago/ZUMA Press (imago stock&people)

Into the Woods (2014)

Wie unschwer zu erkennen ist, spielt Streep in dem Fantasy-Musical von Rob Marshall eine Hexe. Der Film vermischt verschiedene Märchen der Brüder Grimm, darunter Rotkäppchen, Rapunzel und Aschenputtel.

(c) imago/ZUMA Press (imago stock&people)

Florence Foster Jenkins (2017)

Stephen Frears' Film handelt von der "schlechtesten Sängerin der Welt", Florence Foster Jenkins, die es tatsächlich gab. Meryl Streep und Hugh Grant zeigen ihr komödiantisches Talent - für den Oscar nominiert wurde aber nur Streep.

(c) imago/ZUMA Press (imago stock&people)

Die Verlegerin (2017)

Im SpielbergFilm "Die Verlegerin" spielt Streep eben jene. Gewohnt elegant. Übrigens: Das weit verbreitete Gerücht, dass „Die Verlegerin“ bloß trockene Dialog-Didaktik aufbieten würde, kann getrost zurückgewiesen werden.

 

Ob sich die Liste von Streeps Oscar-Nominierungen fortsetzen wird? Mit Sicherheit.

Im Bild: Streep bei ihrer dritten Oscar-Auszeichnung 2012 mit dem ebenfalls ausgezeichneten Jean Dujardin ("The Artist")

(c) REUTERS (Mike Blake / Reuters)