Eisiger Teaser-Trailer zu Staffel acht von „Game of Thrones“

Der 54 Sekunden lange Clip, in dem Eis und Feuer endlich aufeinander treffen, wirft Fragen auf: Wer wird am Ende von „Game of Thrones“ auf welcher Seite stehen?

(c) HBO

„A Song of Ice and Fire“ heißt die Vorlage zur Fantasy-Serie „Game of Thrones“ im englischen Original. In der achten und letzten Staffel dürfte dieses Lied nun endlich gesungen werden: In einem ersten Teaser-Trailer treffen Eis und Feuer aufeinander. Der 54 Sekunden lange Clip wurde am Donnerstag von Produktionssender HBO auf Youtube veröffentlicht. Das Video trägt den Titel „Dragonstone“, dem Namen der Heimatburg der ehemaligen Königsfamilie Familie Targaryen. Denn dort, auf einem Tisch in Form des Kontinents Westeros, steuern Eis und Feuer aufeinander zu. 

Das Eis überzieht erst eine Wolfs-Figur, das Wappentier der Familie Stark, dann einen Drachen, ehe es auf das Feuer stößt. Der Drache steht für die Targaryens. Das Feuer überzieht in dem Clip eine Löwen-Statue. Unter dem Banner des Löwen kämpft die Familie Lannister, darunter die amtierende Königin, Cersei Lannister. An der Grenzlinie zwischen Eis und Feuer erhebt sich der Untergrund wie eine schwarze Mauer.

Was das alles zu bedeuten hat, darüber mag man nun spekulieren: Werden Jon Snow, der zur Stark-Familie gehört, und „Drachenmutter“ Daenerys Targaryen im finalen Showdown auf der Seite der eisigen Zombie-Herrscher White Walker stehen? Und auf der anderen, feurigen die Lannister-Zwillinge Cersei und Jaime? Unwahrscheinlich. In dem ersten Ankünder-Clip zur neuen Staffel, mit dem der Starttermin bekannt gegeben wurde, kündigte Jon Snow einen alles entscheidenden Krieg an - jenen zwischen den den Lebenden und den Toten.

Die Zuschauer der Serie werden es ab April 2019 erfahren. Denn dann startet Staffel acht in den USA und zeitgleich in Österreich auf dem Pay-TV-Sender Sky.

Die letzte Schlacht wird gigantisch

Die Macher der Serie hatten ursprünglich geplant, die letzten sechs Folgen nicht im Fernsehen auszustrahlen, sondern als Filme ins Kino zu bringen. Das hatte Autor und Produzent David Benioff dem US-Magazin „Entertainment Weekly“ Anfang November verraten. Der Grund: Die Kosten seien für TV-Verhältnisse immens hoch. HBO habe die Idee, drei Kinofilme nach dem Vorbild der „Herr der Ringe“-Reihe zu drehen, zwar abgelehnt, aber das Budget für die sechste Staffel verdreifacht. Eine Folge kostet demnach 15 Millionen Dollar.

In der Abschluss-Staffel kommt es dem Magazin zufolge zur größten Schlacht der Fernsehgeschichte. Der Kampf sei über Wochen in Belfast gedreht worden. Allein die Dreharbeiten für die Außenaufnahmen hätten 55 Nächte gedauert.

(her/APA)

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