Amerikanischer Geiger Ruggiero Ricci ist gestorben

Das frühere Wunderkind ist laut "BBC" und dem Fachmagazin "The Strad" am Montag im Alter von 94 Jahren verstorben. Mit 11 Jahren debütierte der Sohn italienischer Einwanderer in der New Yorker Carnegie Hall.

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Das frühere Geigen-Wunderkind Ruggiero Ricci ist verstorben. Im Alter von 94 Jahren sei Ricci einem Herzversagen erlegen, meldeten BBC und das Fachmagazin für Streichinstrumente, "The Strad", am Montag. Der Sohn italienischer Einwanderer wurde 1918 in Kalifornien geboren. Schon als Sechsjähriger hatte er Unterricht bei Louis Persinger, der auch Lehrer des 1999 gestorbenen Star-Geigers Yehudi Menuhin war.

Bereits mit elf Jahren debütierte Ricci in der New Yorker Carnegie Hall und unternahm wenig später seine erste Europa-Tournee. Für Berühmtheiten wie Albert Einstein und Gerhard Hauptmann spielte das Wunderkind. Mit über 5000 Konzerten in 65 Ländern wurde der Violinist weltbekannt. Ricci war besonders für seine Paganini-Interpretationen bekannt. In späteren Jahren machte er sich auch als Geigenlehrer einen Namen.

(APA)

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