Primavera: Wiener Festival für Offenheit und Toleranz

Bis zum 18. April finden im Rahmen des Festivals klassische Konzerte, Filmvorführungen und Clubnächte statt. Veranstaltet wird das Primavera vom österreichisch-mexikanischen Tenor León de Castillo.

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Tenor León de Castillo (rechts vorne) mit Orchester. – (c) Wolfgang Bohusch

Der Tenor León de Castillo, in Mexiko geboren und in Wien aufgewachsen, veranstaltet heuer zum dritten Mal das Primavera Festival Wien. Die Initiative des international bekannten Sängers hat einen politischen Hintergrund. Mit den von ihm veranstalteten Klassik-Konzerten will er den Tag des mexikanischen Protests gegen den Anschluss Österreichs an Hitler-Deutschland (19. März 1938) zelebrieren und Künstler, die Opfer der Diktatur wurden und/oder ins Exil gingen bzw. gehen mussten, würdigen.

Auch heuer findet das Festival rund um den 19. März statt. De Castillo erweitert mit der dritten Ausgabe das Programm: Neben Konzerten, wie jenem des Valsassina Ensembles Wien & Soloists im Schlosstheater Schönbrunn und Diskussionsrunden, werden Filme zu zentralen Festival-Themen - (Anti-)Rassismus, (Anti-)Diskriminierung, Offenheit und Toleranz - gezeigt.

"Kurz Sebastian sein" und Clubnächte

Das Primavera soll auch jüngere Besucher und Liebhaber zeitgenössischer Clubmusik ansprechen. So lädt das Festival zu "Britney Houston" (21. März, Club-U) und zur beliebten Queer-Elektronik-Pop-Clubreihe "Malefiz" (27. März, Brut). Die junge Wiener Theatergruppe KollekTief wird an den letzten beiden Festivaltagen,  am 17. und 18. April, ein Stück über Außenminister Sebastian Kurz ("Kurz Sebastian sein") im Schikaneder aufführen.

>> Mehr Informationen zum Primavera Festival.

 

 

(Red.)

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