Oksana Lyniv: „Männer fragte man das nicht“

Die Grazer Oper bekommt ihre erste Chefdirigentin: Oksana Lyniv über Walkürenritte in Lemberg, sexistische Kollegen – und warum sie nicht so gern mit Thielemann arbeiten will.

„Beim Operndirigieren fühle ich mich zugleich wie jede Figur und wie der Regisseur, der alles zusammenbaut“: Lyniv beim Proben in der Lemberger Philharmonie.
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„Beim Operndirigieren fühle ich mich zugleich wie jede Figur und wie der Regisseur, der alles zusammenbaut“: Lyniv beim Proben in der Lemberger Philharmonie.
„Beim Operndirigieren fühle ich mich zugleich wie jede Figur und wie der Regisseur, der alles zusammenbaut“: Lyniv beim Proben in der Lemberger Philharmonie. – (c) Ivan Borys

Dirigieren lernen, dachte Oksana Lyniv früher, das sei wie beim Militär. Das dürften wohl nur Männer studieren. Heute gehört die unprätentiöse Ukrainerin zu den international erfolgreichen Frauen am Pult, sie arbeitet als musikalische Assistentin von Kirill Petrenko und als Dirigentin an der Bayerischen Staatsoper und schickt sich an, diesen Herbst als Nachfolgerin von Dirk Kaftan erste Chefdirigentin der Oper in Graz zu werden.

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("Die Presse", Print-Ausgabe, 09.04.2017)

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