Staatsoper: Antike Fabel im Art-Deco-Geglitzer

Kritik Den notorischen Tenor-Mangel, an dem die Rezeption der "Daphne" lange litt, beheben Andreas Schager und Benjamin Bruns im Rahmen der Strauss-Tage vollständig.

Andreas Schager, die neue Heldentenor-Hoffnung, beim Staatsopern-Debüt als Apollo mit Daphne Regine Hangler.
Schließen
Andreas Schager, die neue Heldentenor-Hoffnung, beim Staatsopern-Debüt als Apollo mit Daphne Regine Hangler.
Andreas Schager, die neue Heldentenor-Hoffnung, beim Staatsopern-Debüt als Apollo mit Daphne Regine Hangler. – (c) Michael Poehn

Daphne“ ist die inspirierteste Opern-Partitur des späten Richard Strauss, voll herrlich funkelnder, mystisch raunender, ekstatisch aufgeputschter Klänge, ein herrliches Liebesduett inmitten. All die musikalischen Reichtümer blieben lange ungehoben, denn es bedarf zweier exzellenter Tenöre, eines elegant-jugendlichen Lyrikers und eines durch extreme Höhenlage nicht zu erschreckenden Helden. Davon konnten Dirigenten, Intendanten und Publikum seit den späten Sechzigerjahren nur träumen.

Das ist drin:

  • 3 Minuten
  • 429 Wörter
  • 1 Bild

Sie sind bereits Abonnent?

Klicken Sie hier, um sich einzuloggen

("Die Presse", Print-Ausgabe, 04.12.2017)

Die Presse - Testabo

Testen Sie jetzt „Die Presse“ und „Die Presse am Sonntag“ sowie das „Presse“-ePaper und sämtliche digitale premium‑Inhalte 3 Wochen kostenlos und unverbindlich.

Jetzt 3 Wochen testen
Meistgelesen
    Meistgekauft