Mahlers und Berlioz' Bekenntnisse müssenschon feuriger sein

Gustavo Dudamel leitete die Philharmoniker auffallend ruhig.

Was haben das Adagio von Mahlers „Zehnter“ und Berlioz' „Symphonie fantastique“ gemeinsam? Beide künden von unerfüllten und enttäuschten Leidenschaften der Komponisten. Zugleich sind sie höchst unterschiedlich in Aufbau und Stil. Eine Herausforderung also für Gustavo Dudamel, der dieses Jahr die Wiener Philharmoniker zu ihrer traditionellen New-York-Woche begleiten wird. Noch dazu, wo man mit den Werken intensive Wiener philharmonische Erinnerungen verbindet. Bei Mahler jene Aufführung, mit der Bernstein den neu renovierten Großen Saal des Konzerthauses eröffnete. Bei Berlioz ein Abonnementkonzert unter Colin Davis Ende der 1980er-Jahre.

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("Die Presse", Print-Ausgabe, 13.01.2018)

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