Staatsoper: Daumen hoch für Wotans Töchter

KritikHalbzeit im „Ring“: Jubel für „Die Walküre“ unter Ádám Fischer, in der sich Iréne Theorin und Simone Schneider in Wien als Brünnhilde und Sieglinde vorstellten.

Sie spielt die emotionalen Strudel rund um Brünnhildes strafweise Menschwerdung mit berührend poetischem Ausdruck: Die gebürtige Schwedin Iréne Theorin, die schon an der Mailänder Scala und an der Berliner Staatsoper die Brünnhilde gesungen hat, überzeugte bei ihrem Rollendebüt in Wien.
Sie spielt die emotionalen Strudel rund um Brünnhildes strafweise Menschwerdung mit berührend poetischem Ausdruck: Die gebürtige Schwedin Iréne Theorin, die schon an der Mailänder Scala und an der Berliner Staatsoper die Brünnhilde gesungen hat, überzeugte bei ihrem Rollendebüt in Wien.
Sie spielt die emotionalen Strudel rund um Brünnhildes strafweise Menschwerdung mit berührend poetischem Ausdruck: Die gebürtige Schwedin Iréne Theorin, die schon an der Mailänder Scala und an der Berliner Staatsoper die Brünnhilde gesungen hat, überzeugte bei ihrem Rollendebüt in Wien. – (c) Staatsoper/Michael Pöhn

Kapellmeister Ádám Fischer ist einer der alten Schule: Aus Gründen der Show passiert bei ihm gar nichts. Stimmt, hin und wieder verabschiedet er sich in seiner Gestik vom bloß Organisatorischen, aber dann geht es um Ausdruck, um die Gestaltung von Phrasen frei über alle Taktstriche hinweg. Sonst ist der Frack bei ihm eher ein Arbeitsmantel, denn Fischer gleicht einem Ingenieur, der in einer routinierten Mischung aus Seelenruhe und Quirligkeit die Hebel und Schrauben einer gut geölten Maschine bedient.

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("Die Presse", Print-Ausgabe, 10.04.2018)

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