Musikverein: Cellist fällt aus, Saite reißt – und es klingt grandios!

KritikMit Quartetten von Schostakowitsch und Beethoven setzte Julian Rachlin seine Personale fort.

(c) APA/HERBERT PFARRHOFER

Fast wäre dieser Abend nicht zustande gekommen. Wenige Stunden vor Beginn musste der als Cellist vorgesehene, als Solist, Kammermusiker, Festival- und Orchesterchef viel beschäftigte Nicolas Altstaedt absagen. Ein Glück, dass der Cellist des renommierten Quatour Ebène, Raphaël Merlin, kurzfristig einspringen konnte. Mit ihm hatte man, wie sich schon im Einleitungsstück, Schostakowitschs siebentem Streichquartett, zeigte, mehr als nur prominenten Ersatz gefunden – einen idealen Mitstreiter nämlich. Das war alles andere als selbstverständlich. Vor dem Auftritt blieb nur Zeit für eine kurze Verständigungsprobe. Der feinsinnige, technisch exzellente, stets mit differenzierter Dynamik aufwartende Merlin musste sich dann auch noch in ein ad hoc zusammengestelltes Ensemble einfügen.

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("Die Presse", Print-Ausgabe, 18.04.2018)

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