Beethovens Poesie und die Politik eines Schostakowitsch

Kritik Musikverein: Jubel um Symphoniker, Igor Levit und Manfred Honeck.

Igor Levit
Igor Levit
Igor Levit – (c) imago stock&people

Ein Spiel mit Dynamik und Geschwindigkeit trieb Igor Levit mit Beethovens Klavierkonzert Nr. 5 auf die Spitze. Nicht nur perlten Läufe und Triller teils in waghalsigem Tempo und seltener Exaktheit, der Genuss ging weit über die Bewunderung der Fingerfertigkeit hinaus, lotet dieser Pianist doch innehaltend Pianissimo-Passagen delikat aus, um Folgendes umso eruptiver erscheinen zu lassen. In den Symphonikern, die das Werk kennen wie ihre Westentasche, fand Levit ein starkes Pendant. Manfred Honeck am Pult stellt das Orchester ganz in den Dienst von Levits Interpretation, vor allem bei den vom Pianisten ins Pianissimo zurückgenommenen Passagen.

Das ist drin:

  • 2 Minuten
  • 219 Wörter
  • 1 Bild

Sie sind bereits Abonnent?

Klicken Sie hier, um sich einzuloggen

("Die Presse", Print-Ausgabe, 18.05.2018)

Die Presse - Testabo

Testen Sie jetzt „Die Presse“ und „Die Presse am Sonntag“ sowie das „Presse“-ePaper und sämtliche digitale premium‑Inhalte 3 Wochen kostenlos und unverbindlich.

Jetzt 3 Wochen testen
Meistgekauft
    Meistgelesen