Salzburger Festspiele

Eine Oper wie ein Film von Spielberg

Kritik Der belgische Regisseur Jan Lauwers inszeniert erstmals eine Oper. Bei "L'incoronazione di Poppea" will er jeden Abend etwas Neues erfinden.

„Die Zuhörer sind intelligent genug. Die brauchen kein Fake“ sagt Jan Lauwers.
„Die Zuhörer sind intelligent genug. Die brauchen kein Fake“ sagt Jan Lauwers.
„Die Zuhörer sind intelligent genug. Die brauchen kein Fake“ sagt Jan Lauwers. – (c) Claudine Doury / picturedesk.com

Er wollte nie eine Oper inszenieren. Als aber Jan Lauwers von Intendant Markus Hinterhäuser gefragt wurde, ob er das für die Salzburger Festspiele nicht doch einmal machen würde, erwiderte der belgische Theatermacher, es gebe ein einziges Werk, das er sich vorstellen könne: „L'incoronazione di Poppea“. Just diese letzte Oper Claudio Monteverdis aber hatte Hinterhäuser im Sinn. So gibt es in Salzburg ein Wiedersehen mit Lauwers und seiner Needcompany. Auf der Perner-Insel hatte er 2008 die Trilogie „Sad Face/Happy Face“ gezeigt, eine raffinierte Mischung aus Theater, Tanz, bildender Kunst und Musik.

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("Die Presse", Print-Ausgabe, 08.08.2018)

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