Salzburger Festspiele: Leichenduft und Flügel des Gesanges

KritikJubel für Christiane Karg und das Quatuor Modigliani bei Liedern von Schubert und Mendelssohn in Aribert Reimanns zeitgenössischem Zuschnitt.

Christiane Kargs Stimme narkotisiert nicht mit purem Wohllaut, sie macht nicht taub gegen den Text.
Christiane Kargs Stimme narkotisiert nicht mit purem Wohllaut, sie macht nicht taub gegen den Text.
Christiane Kargs Stimme narkotisiert nicht mit purem Wohllaut, sie macht nicht taub gegen den Text. – (c) Gisela Schenker

Christiane Kargs Stimme narkotisiert nicht mit purem Wohllaut, sie macht nicht taub gegen den Text. Stattdessen sind in ihrem klaren Sopran Süße und Herbheit stets zugleich präsent, Wort und Ton immer mit einem gemeinsamen Ziel verbunden. Das macht die Pamina in Salzburgs aktueller „Zauberflöte“ zu einer fesselnden Liedinterpretin, die einen hin und wieder an Elisabeth Schwarzkopf denken lässt, auch wenn Karg den expressiven Rahmen enger fasst.

Das ist drin:

  • 2 Minuten
  • 377 Wörter
  • 1 Bild

Sie sind bereits Abonnent?

Klicken Sie hier, um sich einzuloggen

("Die Presse", Print-Ausgabe, 11.08.2018)

Die Presse - Testabo

Testen Sie jetzt „Die Presse“ und „Die Presse am Sonntag“ sowie das „Presse“-ePaper und sämtliche digitale premium‑Inhalte 3 Wochen kostenlos und unverbindlich.

Jetzt 3 Wochen testen
Meistgekauft
    Meistgelesen