Kammeroper: Stürmische Musiktheaterzauberei

Kritik Das Junge Ensemble von der Wien präsentiert unter der Führung von Jean Renshaw eine Shakespeare-Collage zu Musik von Purcell voll Poesie, aber auch Ironie.

Das Theater an der Wien hat Jean Renshaw mit der Erstellung eines Opernpasticcios zum Thema „Zauber“ beauftragt.
Das Theater an der Wien hat Jean Renshaw mit der Erstellung eines Opernpasticcios zum Thema „Zauber“ beauftragt.
Das Theater an der Wien hat Jean Renshaw mit der Erstellung eines Opernpasticcios zum Thema „Zauber“ beauftragt. – (c) Herwig Prammer

Träume, Schäume, Visionen, Fantasie – Zauber überall, Theater schlechthin. Zeiten und Moden verschwimmen, Ebenen überlagern sich, die Wirklichkeit ist längst verschwunden. Auf den Brettern, die angeblich die Welt bedeuten, entsteht im besten Fall ein neues Programm, das Anleihen bei Giganten wie Shakespeare und Purcell nimmt, raffiniert pikante Gewürze beimengt und es in eine neue Form gießt. Noch zur Semi-Opera gehörend, entwickelt sich eine Art barockes Musical in kleinerer Besetzung, das unter dem Titel „Zauberinsel“ als Spielwiese für den Sängernachwuchs dient.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 01.10.2018)

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