Staatsoper: Die Langeweile Puschkins, aufregend im Haus am Ring

KritikEin hörenswerter „Eugen Onegin“ mit einem russischen Debütanten.

(c) Wiener Staatsoper/Michael Pöhn

Begegnung mit einem jungen russischen Bariton in der aktuellen Serie von Tschaikowskys „Eugen Onegin“ an der Staatsoper: Alexey Markov, Mitglied des St. Petersburger Marinskij-Ensembles, absolviert in dieser Saison seine Debüttour durch einige der bedeutendsten Opernhäuser. Gerade war er erstmals an der Dresdner Semperoper zu hören, im Frühjahr folgt sein Einstand an der Mailänder Scala. Wien erlebt derzeit seinen Onegin: und freut sich über eine kernig-männliche Baritonstimme, die nicht wie die eines verhinderten Tenors tönt, aber auch über Spitzentöne mit Bravour verfügt.

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("Die Presse", Print-Ausgabe, 09.10.2018)

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