Der Klang von Zahlen und einem Schrank

Wien Modern erinnerte an Claudio Abbado – mit Novitäten, Wiener Klassik und russischer Ekstase.

Es ist ein Kommen und Gehen. Kaum hat das Orchester auf dem Podium des großen Musikvereinssaals Platz genommen, gehen schon wieder einige, unterhalten sich in den Gängen. Unbeeindruckt davon waltet der Dirigent seines Amtes, singt die Sopranistin ihre Vokalisen. Später kommen die Orchestermusiker wieder, entlocken ihren Instrumenten unterschiedlichste Klänge in dieser „Symphonischen Szene für Sopran, ImprovisierSchrank und ausgeräumtes Orchester mit Gelegenheitsdirigent“ (sic!). Den Stücktitel, „Tapis fou“, hat Komponist Hans-Joachim Hespos marokkanischen Teppichen entlehnt. Auch ihr Markenzeichen ist das Ungewöhnliche, was Farben wie Muster anlangt.

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("Die Presse", Print-Ausgabe, 04.11.2018)

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