Ein übler Mozart-Mix in Linz

Kritik„Zwei Opern zum Preis von einer“ – so wirbt man in Linz für die Bearbeitung von Mozarts „Tito“ durch Manfred Trojahn. Doch der Abend enttäuscht auf mehrfache Art.

Im Griff einer zwangsoriginellen Regie: Hans Schöpflin ist mit dem Tito überfordert.
Im Griff einer zwangsoriginellen Regie: Hans Schöpflin ist mit dem Tito überfordert.
Im Griff einer zwangsoriginellen Regie: Hans Schöpflin ist mit dem Tito überfordert. – (c) Landestheater Linz/Sakher Almonem

Eine inszenierte Ouverture verheißt selten etwas Gutes: In Linz kommt es in Titos Schlafzimmer nicht zur Sache, obwohl der Kaiser nichts unversucht lässt, um Berenice, seine große Liebe, zu entblättern – sie entflieht ihm per Helikopter. Dank Überwachungskameras sichtbar für alle.

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("Die Presse", Print-Ausgabe, 05.11.2018)

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