Konzerthaus: Die Mozart-Weltmeisterin

KritikElisabeth Leonskaja spielte „Mozart und die Wiener Schule“: Besser kann das Internationale Musikfest kaum noch werden.

(c) Wiener Konzerthaus (Wiener Konzerthaus)

Nach zweistündiger intensiver, aufreibender Mozart-Reise setzt Leonskaja zur Zugabe an: zum Adagio aus der F-Dur-Sonate (früher leicht als KV 332 zu identifizieren, heute heißt das K 300k). Da lässt nochmals der Mozart-Kosmos staunen, wo alles möglich und erfindbar scheint. Die ganze Welt im Unendlichen: Geschichten, Fantasie, Erlebnisqualität. Dabei fährt der Komponist mit uns nur Schlitten: Nach zweimaligen Moll-Trübungen gelangt er umstandslos nach D-Dur. Der Himmel öffnet sich.

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("Die Presse", Print-Ausgabe, 11.06.2019)

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