„Don Pasquale“: Donizetti, liebestoll

Kritik„Don Pasquale“ in der Staatsoper: Ein gutes Dirigentendebüt und das Ereignis des Abends: Dmitry Korchak als Ernesto.

(c) Wiener Staatsoper/Michael Pöhn

In Irina Brooks Inszenierung von 2015 ist Donizettis Titelheld inmitten einer oft schrillen Ausstattung ein liebestoller, doch liebenswerter Einfaltspinsel, der nicht hinterfragt, warum ihn eine schöne junge Frau heiraten sollte. Prompt tappt er in eine Intrige, ausgeheckt von Norina, die seinen Neffen heiraten will und hier eine Schauspielerin ist, und Malatesta, bei Brook mehr Heiler als Arzt.

Sie sind bereits Abonnent?

Klicken Sie hier, um sich einzuloggen

("Die Presse", Print-Ausgabe, 11.06.2019)

Meistgekauft
    Meistgelesen