Verliebte Gecken, weinende Damen, mordende Mütter

Ein Kalender der bemerkenswertesten Opernpremieren dieses Festspielsommers. Was auf den Salzburger Luxusbühnen geschieht, was die Festivals zwischen Bregenz und Baden bei Wien an Stücken aus dem großen Repertoire wagen und was aus der Schatzkiste der langen, teilweise verschütteten Historie des Musiktheaters wieder ans Licht geholt wird.

Die Sensation von 2018 kehrt wieder: Asmik Grigorian in Romeo Castelluccis verrätselter „Salome“- Produktion.
Die Sensation von 2018 kehrt wieder: Asmik Grigorian in Romeo Castelluccis verrätselter „Salome“- Produktion.
Die Sensation von 2018 kehrt wieder: Asmik Grigorian in Romeo Castelluccis verrätselter „Salome“- Produktion. – Ruth Walz/Salzburger Festspiele

Ariadne auf Naxos

Sonntag, 14. Juli, Teatro Barocco in Baden

Sie besuchen keine Sommerfestivals, weil Sie nicht immer das Gleiche sehen möchten? Diese Stücke kennen Sie garantiert noch nicht. Bernd Bienert belebt die klassische Musiktheater-Szene neu – indem er schlau zu den Quellen geht und der „Originalklang“-Mode die szenische Wiederauferstehung von Rokoko-Gepflogenheiten zur Seite gesellt. Mit Mozart'schen Da-Ponte-Opern sind ihm dabei schon aufregende Experimente gelungen. Diesmal hat Bienert aber wieder Raritäten ausgegraben und koppelt im historischen Theatersaal im Casino Baden Joseph Haydns „Ariadne“ mit einem Stück von dessen genialem, auch von Mozart hochverehrtem Kollegen Georg Anton Benda.

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("Die Presse", Print-Ausgabe, 07.07.2019)

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