Die echte Wienerin von Saba

Klosterneuburg. Vor dem Verduner Altar, auf dem die legendäre „Königin von Saba“ erstmals als Schwarze gezeigt wurde, belebt man Goldmarks einst populäre Oper wieder.

Im Jahre 1181 vollendete Nikolaus von Verdun die Klosterneuburger Altar-Bilder, deren eines die sagenhafte Königin von Saba erstmals in der Kunstgeschichte als Schwarze zeigt.
Im Jahre 1181 vollendete Nikolaus von Verdun die Klosterneuburger Altar-Bilder, deren eines die sagenhafte Königin von Saba erstmals in der Kunstgeschichte als Schwarze zeigt.
Im Jahre 1181 vollendete Nikolaus von Verdun die Klosterneuburger Altar-Bilder, deren eines die sagenhafte Königin von Saba erstmals in der Kunstgeschichte als Schwarze zeigt. – (c) Aufnahme: Peter Böttcher, Institut für Realienkunde der Universität Salzburg A - 3500 Krems, Körnermarkt 13, www.imareal.sbg.ac.at

Kunsthistorisch ist die Darstellung der biblischen Königin von Saba auf dem Verduner Altar in Klosterneuburg bemerkenswert, handelt es sich doch um die erste Darstellung der sagenhaften Frauengestalt mit dunkler Hautfarbe. Sie erscheint mit zwei Männerfiguren als eine Art Vorahnung der Heiligen Drei Könige. Tatsächlich soll sie bei ihrem Besuch beim weisen König Salomon viel Gold und Weihrauch mitgebracht haben, vielleicht ja auch, wer weiß, Myrrhe.

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("Die Presse", Print-Ausgabe, 31.08.2019)

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