Staatsoper: Eine mutige Retterin für Verdis „Traviata“

Saisoneröffnung mit Ekaterina Siurina als spontaner Einspringerin.

Ekaterina Siurina und Charles Castronovo.
Ekaterina Siurina und Charles Castronovo.
Ekaterina Siurina und Charles Castronovo. – (c) imago/ZUMA Press (imago stock&people)

Dramatische Szenen hinter der Bühne schilderte Direktor Dominique Meyer zu Beginn: Irina Lungu, die vorgesehene Traviata, habe beim Einsingen 20 Minuten vor Beginn keine Stimme vorgefunden. Zum Glück sei aber mit dem als Alfredo engagierten Charles Castronovo auch dessen Ehefrau mit angereist, die Sopranistin Ekaterina Siurina – und die nötige Einspringerin war gefunden. 20 weitere Minuten Verzögerung für Kostüm, Maske und Auffrischung der Inszenierungdetails (Siurina hatte die Partie schon vor einem halben Jahr hier verkörpert), und schon stürzte sich die mutige Russin mit Verve ins Lieben und Leiden von Verdis Edelkurtisane . . .

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("Die Presse", Print-Ausgabe, 06.09.2019)

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