Staatsoper: "Lucia di Lammermoor", rundumerneuert

Kritik Laurent Pelly hat Donizettis Musikdrama neu inszeniert. Anlässlich der Premiere in Luxus-Besetzung glänzten auch Chor und Orchester unter der Leitung des idealen Belcanto-Maestros: Evelino Pidò.

Olga Peretyatko als 'Lucia'
Olga Peretyatko als 'Lucia'
Olga Peretyatko als 'Lucia' – WIENER STAATSOPER/MICHAEL PÖHN

Am Samstag sang Edita Gruberova die Lucia di Lammermoor – in Budapest. Das Zusammentreffen mit der Premiere der Neuinszenierung von Donizettis „Dramma tragico“ an der Wiener Staatsoper darf als Treppenwitz der Interpretationsgeschichte gewertet werden. Denn die Wiener Premiere dieser Oper von 1978 stand am Beginn des Siegeszuges der Pressburger Primadonna. Sie verabschiedet sich nun von ihrem Publikum in der nämlichen Partie – ein wenig weiter östlich.

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