"Schwanengesang"

Sander singt innig, vereint bewundernswerte Textverständlichkeit und subtile Phrasierung.

Schwanengesang
Schwanengesang
Schwanengesang – (c) beigestellt

Franz Schuberts angeblich letzter Liederzyklus ist eine verlegerische Mystifikation. Doch lässt sich aus dem zusammengestoppelten „Schwanengesang“ Sinnvolles zaubern.

Das beweisen der Wiener Bariton Klemens Sander und sein exzellenter Klavierpartner Justus Zeyen: Sie erweitern die Serie, in der auf sieben Rellstab-Vertonungen und die sechs höchst intensiven, harmonisch kühnen Heine-Lieder unvermittelt das versöhnliche Lied „Taubenpost“ folgt, um Vertonungen weiterer Texte von „Taubenpost“-Dichter Seidl. Das sichert der CD Ausgewogenheit. Sander singt innig, vereint bewundernswerte Textverständlichkeit und subtile Phrasierung.

"Schwanengesang" (Preiser)

Kommentar zu Artikel:

"Schwanengesang"

Sie sind zur Zeit nicht angemeldet.
Um auf DiePresse.com kommentieren zu können, müssen Sie sich anmelden ›.

Meistgelesen