Klaus Pichler

''Golden Days Before They End''

Mehr als hundert kleine Bars und Beisln haben Fotograf Klaus Pichler und der Journalist Clemens Marschall für ihren Fotoband "Golden Days Before They End" besucht, 70 werden im Bildband porträtiert.

Für den Bildband "Golden Days Before They End" besuchten der Fotograf Klaus Pichler und der Clemens Marschall mehr als hundert kleine Bars, auch Tschocherl oder Branntweiner genannt, in Wien. 70 kamen in den Bildband. Die Fotos stammen von Pichler, Marschall interviewte Lokalbetreiber und Kellnerinnen. (Text: her)

Mehr dazu im Artikel "Reizen sollte man niemanden"

(c) KLAUS.PICHLER, www.kpic.at

Solche "Branntweiner" werden weniger, schildert Pichler im Interview. Eines der ersten Lokale, das sie besucht haben, schloss eine Woche später - nach 55 Jahren.

(c) KLAUS.PICHLER, www.kpic.at

Sie suchten sich besonders kleine Lokale aus, am besten mit nur zehn bis 15 Quadratmetern, "weil dann ist das ganze Lokal eine Gesprächsrunde", sagt der Fotograf.

(c) KLAUS.PICHLER, www.kpic.at

Die beiden erklärten in jedem Lokal gleich, dass sie ein Fotobuch planten - und fragen um Erlaubnis, ob sie fotografieren dürfen. "Wundersamerweise ist das relativ einfach gegangen, weil den Leuten bewusst war, dass diese Lokale weniger werden", sagt er.

(c) KLAUS.PICHLER, www.kpic.at

Solche Tschocherl oder auch Tschecherl seien ein Wiener Phänomen, meint Pichler. "Das gibt's in Österreich sonst nicht wirklich", sagt er. Er selbst stammt aus der Steiermark. 

(c) KLAUS.PICHLER, www.kpic.at

Später hätten sie die Fotos vorbeigebracht und hergezeigt. "Es ist nie passiert, dass hinterher das jemand nicht wollte", sagt Pichler. Wenn, dann war das von vornherein klar. Nicht alle wollten sich fotografieren lassen, manche seien aufgestanden und gegangen.

(c) KLAUS.PICHLER, www.kpic.at

Die Lokale dienen auch als "eine Art Nachbarschaftshilfe", sagt Pichler. Hier werden Gefälligkeiten und Dienste ausgetauscht. Und wenn ein Stammgast länger nicht auftauche, werde Nachschau gehalten.

(c) KLAUS.PICHLER, www.kpic.at

Posiert wurde auch für den Fotografen. "Aber das ist nichts Exklusives", sagt er. "Das gehört zum Repertoire" und passiere eben, wenn der Schmäh rennt.

(c) KLAUS.PICHLER, www.kpic.at

Alkohol sei "das Bindeglied". Man rede nicht darüber, dass und wie viel man trinke. Exzesse gebe es kaum. "Ich habe selten jemanden herumkugeln gesehen."

(c) KLAUS.PICHLER, www.kpic.at

Die Gäste sind überwiegend männlich, die Bedienungen weiblich. Ein Spruch, den die beiden gehört haben: "Die schirchste Frau bringt mehr Umsatz als der schönste Mann."

(c) KLAUS.PICHLER,www.kpic.at

Clemens Marschall, Klaus Pichler: "Golden Days Before They End", Edition Patrick Frey, 52 Euro

Website: kpic.at

(c) KLAUS.PICHLER,www.kpic.at
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Für den Bildband "Golden Days Before They End" besuchten der Fotograf Klaus Pichler und der Clemens Marschall mehr als hundert kleine Bars, auch Tschocherl oder Branntweiner genannt, in Wien. 70 kamen in den Bildband. Die Fotos stammen von Pichler, Marschall interviewte Lokalbetreiber und Kellnerinnen. (Text: her)

Mehr dazu im Artikel "Reizen sollte man niemanden"

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Solche "Branntweiner" werden weniger, schildert Pichler im Interview. Eines der ersten Lokale, das sie besucht haben, schloss eine Woche später - nach 55 Jahren.

(c) KLAUS.PICHLER, www.kpic.at

Sie suchten sich besonders kleine Lokale aus, am besten mit nur zehn bis 15 Quadratmetern, "weil dann ist das ganze Lokal eine Gesprächsrunde", sagt der Fotograf.

(c) KLAUS.PICHLER, www.kpic.at

Die beiden erklärten in jedem Lokal gleich, dass sie ein Fotobuch planten - und fragen um Erlaubnis, ob sie fotografieren dürfen. "Wundersamerweise ist das relativ einfach gegangen, weil den Leuten bewusst war, dass diese Lokale weniger werden", sagt er.

(c) KLAUS.PICHLER, www.kpic.at

Solche Tschocherl oder auch Tschecherl seien ein Wiener Phänomen, meint Pichler. "Das gibt's in Österreich sonst nicht wirklich", sagt er. Er selbst stammt aus der Steiermark. 

(c) KLAUS.PICHLER, www.kpic.at

Später hätten sie die Fotos vorbeigebracht und hergezeigt. "Es ist nie passiert, dass hinterher das jemand nicht wollte", sagt Pichler. Wenn, dann war das von vornherein klar. Nicht alle wollten sich fotografieren lassen, manche seien aufgestanden und gegangen.

(c) KLAUS.PICHLER, www.kpic.at

Die Lokale dienen auch als "eine Art Nachbarschaftshilfe", sagt Pichler. Hier werden Gefälligkeiten und Dienste ausgetauscht. Und wenn ein Stammgast länger nicht auftauche, werde Nachschau gehalten.

(c) KLAUS.PICHLER, www.kpic.at

Posiert wurde auch für den Fotografen. "Aber das ist nichts Exklusives", sagt er. "Das gehört zum Repertoire" und passiere eben, wenn der Schmäh rennt.

(c) KLAUS.PICHLER, www.kpic.at

Alkohol sei "das Bindeglied". Man rede nicht darüber, dass und wie viel man trinke. Exzesse gebe es kaum. "Ich habe selten jemanden herumkugeln gesehen."

(c) KLAUS.PICHLER, www.kpic.at

Die Gäste sind überwiegend männlich, die Bedienungen weiblich. Ein Spruch, den die beiden gehört haben: "Die schirchste Frau bringt mehr Umsatz als der schönste Mann."

(c) KLAUS.PICHLER,www.kpic.at

Clemens Marschall, Klaus Pichler: "Golden Days Before They End", Edition Patrick Frey, 52 Euro

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