Neues Dommuseum in Wien mit Neon-Heiligenschein

Vier Jahre war es geschlossen. Abgegangen ist das alte Dommuseum niemandem, es wurde der Kunststadt Wien nicht gerecht. Ab Samstag steigt es wie Phönix aus der Asche: Von einer neuen Direktorin genial konzipiert und umgebaut.

Die Schatzkammer des von Boris Podrecca umgebauten neuen Dommuseums: mit dem Porträt Rudolf IV. hinten und seinem persischen Leichen-Anzug vorne.
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Die Schatzkammer des von Boris Podrecca umgebauten neuen Dommuseums: mit dem Porträt Rudolf IV. hinten und seinem persischen Leichen-Anzug vorne.
Die Schatzkammer des von Boris Podrecca umgebauten neuen Dommuseums: mit dem Porträt Rudolf IV. hinten und seinem persischen Leichen-Anzug vorne. – (c) Hertha Hurnaus

Es war der Kunststadt Wien, wo in der Nachkriegzeit Msgr. Otto Mauer auf in Europa unvergleichliche Art künstlerische Avantgarde und katholische Kirche miteinander verband, nicht würdig. Es war der Erzdiözese Wien nicht würdig, die derartige Schätze wie das erste individuelle Herrscher-Porträt der Kunstgeschichte bewahrt – das in einem Durchgang zwischen Wollzeile und Stephansplatz verborgene, düstere, angeräumte, sperrig benannte „Erzbischöfliche Dom- und Diözesanmuseum“.

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("Die Presse", Print-Ausgabe, 05.10.2017)

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