Robert Mittringer (1943–2018)

Der oberösterreichische Künstler starb am Samstag.

„Alles ist kostbar“, war ein Spruch, der den gelernten Autoelektriker Robert Mittringer, 1943 im oberösterreichischen Asten geboren, auf seinem künstlerischen Weg begleitete. Der Autodidakt kann zu einer österreichischen Form der „Arte Povera“ gezählt werden, seine Objekte und Installationen bestanden aus gefundenen Materialien, aus Karton, Erde, Lehm, die er weiter dachte, weiter bearbeitete, indem er sie u. a. auch in Bronze, Eisen oder Aluminium nachgoss. Aus Formen, die sonst niemand als besonders bzw. überhaupt als solche wahrnehmen würde, machte er Kunst, mit großem Gespür für Material und Gewichtung. Auch in seiner Grafik war er formal streng und kompositorisch sensibel.

Mittringer war Gründungsmitglied der oberösterreichischen Künstlergruppen „Donauhunde“ und „K5“. Er lebte und arbeitete auf einem Hof in Eferding. Er starb vergangenen Samstag. sp

("Die Presse", Print-Ausgabe, 29.01.2018)

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