Wie Beton Monster schuf und zum Tanzen anfing

Eine großartige Erfindung der Menschheit ist zu Unrecht in Verruf: der Beton und die Architekturexperimente, die er ermöglicht. Über die Beduinen als Pioniere, ein Monster im alten Rom – und warum hauchzarte Betonbauten eine Sache des Klimas sind.

Le Corbusiers brutalistisches Regierungsviertel im indischen Chandigarh ist zwar kräftig angewittert, doch immer noch prachtvoll.
Le Corbusiers brutalistisches Regierungsviertel im indischen Chandigarh ist zwar kräftig angewittert, doch immer noch prachtvoll.
Le Corbusiers brutalistisches Regierungsviertel im indischen Chandigarh ist zwar kräftig angewittert, doch immer noch prachtvoll. – (c) Krystof Kriz / CTK / picturedesk (Krystof Kriz)

SOS Brutalismus. Rettet die Betonmonster!“, lautet der bewusst provokante Titel einer Ausstellung, die kommenden Mittwoch im Architekturzentrum Wien eröffnet und dazu auffordert, eine bestimmte Epoche der Architektur genauer zu betrachten, neu zu bewerten und möglicherweise ins Herz zu schließen. Die im Fokus stehenden Gebäude sind durchwegs mächtige Gebilde mit gewaltigen Kubaturen und rauen, nackten Oberflächen. Sie stammen aus den 1950er- bis 1970er- Jahren und sind allesamt aus einem Material geformt, das von den einen geliebt, den anderen gehasst wird, jedoch abseits jeder „Ismen“ und architektonischen Epochenlehren eine der wichtigsten und interessantesten Erfindungen der Menschheitsgeschichte darstellt: Beton.

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