Direktorin der Viennacontemporary geht

Christina Steinbrecher-Pfandt, langjährige künstlerische Leiterin der Messe, hat sich entschieden, ganz in die USA auszuwandern.

2014 wurde Steinbrecher-Pfandt alleinige künstlerische Leiterin.
2014 wurde Steinbrecher-Pfandt alleinige künstlerische Leiterin.
2014 wurde Steinbrecher-Pfandt alleinige künstlerische Leiterin. – (c) A. Murashkin : viennacontemporary

Christina Steinbrecher-Pfandt, langjährige künstlerische Leiterin der Viennacontemporary, legt nach der diesjährigen Messe ihre Direktion zurück. „Ich habe mich entschieden ganz in die USA zu gehen“, sagt Steinbrecher-Pfandt zur "Presse". Seit zwei Jahren pendle sie zwischen Wien und San Francisco, das wolle sie nicht auf Dauer machen. Sie habe sich die Entscheidung nicht leicht gemacht. „Die Messe funktioniert und steht gut da und ich möchte nicht, dass sie darunter leidet, dass ich nicht zu 100 Prozent hier verfügbar bin“, betont die Messeleiterin.

Steinbrecher-Pfandt war wesentlich an der Entwicklung der Messe beteiligt und sich mit viel Engagement darum bemüht, dass sich rund um die Viennacontemporary mit zahlreichen Kooperationen und Parallelevents eine Art Week entwickelt. Inzwischen wird die Messe international wahrgenommen.

Nachfolge noch nicht geklärt

Bevor Steinbrecher-Pfandt die Messeleitung in Wien übernahm war sie künstlerische Leiterin der Art Moscow und kokuratierte die Ausstellung „Unconditional Love“ im Rahmen der 53. Biennale von Venedig. 2012 übernahm sie die künstlerische Leitung der Viennafair The New Contemporary gemeinsam mit Vita Zaman. 2014 wurde sie alleinige künstlerische Leiterin. In dem Jahr erfolgte auch die Trennung von der Reed Messe und die Neupositionierung der Messe unter dem Namen Viennacontemporary, die Steinbrecher-Pfandt wesentlich mitgestaltete.
Die Nachfolge sei noch nicht geklärt, aber es gebe ein herausragendes Team und die Messe werde nicht daran scheitern, dass sie nicht mehr dabei ist.

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