Der späte Triumph der Frauen

Künstlerinnen erleben auch auf dem Kunstmarkt einen Aufschwung. Kuratoren wie Sammler setzen jetzt auf Frauen.

Lichtspiele. Brigitte Kowanz arbeitete in dem Werk „Connect the Dots“ mit LED und Acrylglas.
Lichtspiele. Brigitte Kowanz arbeitete in dem Werk „Connect the Dots“ mit LED und Acrylglas.
Lichtspiele. Brigitte Kowanz arbeitete in dem Werk „Connect the Dots“ mit LED und Acrylglas. – Brigitte Kowanz/Galerie Krinzinger/Foto: Studio Brigitte Kowanz

Das feministische Kollektiv Guerrilla Girls prangert schon seit 1985 die Dominanz weißer Männer in der Kunstwelt an. Auf einem ihrer Plakate fragten sie, ob Frauen nackt sein müssten, um ins Museum zu kommen. Es dauerte lang, bis sich das Blatt zu wenden begann, doch jetzt stehen Künstlerinnen im Rampenlicht. Viele Museen zeigen Ausstellungen, wie etwa das Untere Belvedere „Stadt der Frauen“ oder das Bank Austria Kunstforum „Flying High. Künstlerinnen der Art Brut“. Für Aufsehen sorgte Maria Balshaw, Direktorin der Tate Britain, die ankündigte, ab April in der Sammlung von Kunst ab 1960 ein Jahr lang nur noch Werke von Frauen zu zeigen.

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("Die Presse-Kulturmagazin", 12.04.2019)

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