Älteste Zeichnung von Gauguin für 80.000 Euro versteigert

Das Bild mit Tusche und Aquarellfarben ist auf 1865 datiert. Es ist interessant, "weil es die These widerlegt, dass Gauguin Autodidakt war“.

Die älteste bekannte Zeichnung des französischen Malers Paul Gauguin ist für 80.000 Euro versteigert worden. Wie ein AFP-Korrespondent berichtete, erhielt ein in der Schweiz lebender Unternehmer aus Frankreich am Sonntag den Zuschlag. Er hatte telefonisch an der Auktion auf Schloss Artigny im mittelfranzösischen Montbazon teilgenommen.

Das mit Tusche und Aquarellfarbe angefertigte Werk zeigt ein Schweizer Chalet am Rande eines Sees. Signiert ist es mit "Gauguin, P., 2. Juli 1865". Es handle sich um die "erste bekannte Zeichnung" des Künstlers, erklärte Auktionsleiter Aymeric Rouillac.

Das Bild sei interessant, "weil es die These widerlegt, dass Gauguin Autodidakt war", sagte Rouillac. Entstanden sei Gauguins knapp 40 mal 25 Zentimeter große Zeichnung unter der Anleitung seines Lehrers Charles Pensée in Orléans.

(APA/AFP)

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