Der jähe Aufstieg der Klimawandelkunst

Im Kunst-Haus Wien thematisiert die österreichische Bildhauerin Claudia Märzendorfer derzeit die Verschmutzung der Weltmeere, als Teil eines ökologischen Schwerpunkts. Der Trend zeigt sich weltweit.

Auf einer schwarzen Fläche strahlen blütenweiße Gipsabgüsse von Plastikflaschen, die wie Eisschollen angeordnet sind: aus Claudia Märzendorfers Schau „A Blazing World“ im Kunst-Haus.
Auf einer schwarzen Fläche strahlen blütenweiße Gipsabgüsse von Plastikflaschen, die wie Eisschollen angeordnet sind: aus Claudia Märzendorfers Schau „A Blazing World“ im Kunst-Haus.
Auf einer schwarzen Fläche strahlen blütenweiße Gipsabgüsse von Plastikflaschen, die wie Eisschollen angeordnet sind: aus Claudia Märzendorfers Schau „A Blazing World“ im Kunst-Haus. – (c) Kunst-Haus Wien, Bildrecht Wien

Rekordhitze, Waldbrände, Gletscherschmelze – die Folgen des Klimawandels beherrschen die Medien. Und zunehmend auch die Kunst. Es gibt schon einen eigenen Begriff dafür: Klimawandelkunst. In Helsinki wird der Lehrgang „Ökologie und zeitgenössische Kunst“ angeboten. Und die Vereinten Nationen haben auf Instagram den Hashtag Art4Climate eingeführt. Da landen zwar auch Blumenfotos, Produktplatzierungen und Hobbymalerei. Aber vor allem finden sich professionelle Dokumentarfotografien – ein Medium, das in der Klimawandelkunst dominiert.

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("Die Presse", Print-Ausgabe, 10.08.2019)

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